Veranstaltungs­kalender

Was heißt „kolonial“? Zur Bedeutung einer historischen Qualifizierung

Dan Diner (Professor Emeritus für Moderne Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem) im Gespräch mit Miloš Vec (Professor für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien) Das Wort vom „Kolonialen“ findet heute eine derart vielfältige Verwendung, dass von einer regelrechten semantischen Inflationierung gesprochen werden kann. Ursprünglich für ‚überseeische‘ Verhältnisse der Über- und Unterordnung gebraucht, dehnt es sich auf eine […]

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The Pedagogy of the Piratical

Bhaskar Sarkar (University of California, Santa Barbara) Even as techno-nationalist fantasies fuel India’s dreams of superpowerdom, inserting the country into a universal narrative of global ascension via market liberalization, this talk begins from the premise that contemporary India’s most inventive instances of home- spun entrepreneurialism remain outside the ambit of such top down mythologies. The presentation […]

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Reimagining Mobility and Membership

Workshop The Transformations of Citizenship Leibniz Research Group will be discussing work-in-progress that deals with mobility, migration, and civic boundary-drawing from different disciplinary perspectives. The papers discussed comprise work by the Research Group’s members as well as by external guests. Program 10.35 Welcome 10.45 “Immigration Politics in Times of Autocratization” Katharina Natter (Leiden), chaired by Stefan Schlegel (Bern) 11.45 “Selecting […]

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The Idea of the Public

Frankfurt Lectures „The Idea of the Public: Two Kantian Themes“ Lecture by Prof Arthur Ripstein (Faculty of Law and Department of Philosophy, University of Toronto) Public institutions exercise powers that no private person can enjoy; they collect taxes, impose binding resolution on disputes, define and punish crimes and make difficult choices that benefit some people more than […]

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Giving Laws to Ourselves

Frankfurt Lectures „The Idea of the Public: Two Kantian Themes“ Lecture by Prof Arthur Ripstein (Faculty of Law and Department of Philosophy, University of Toronto) The Kantian idea of freedom objects to any situation in which one person is subject to the private choice of another. Public institutions can only act through individual natural persons, and the […]

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Lunchtalk for women and Early Career Researchers with Grada Kilomba

In an informal lunch setting, we aim to open a space for Grada Kilomba to talk about her experiences and insights into knowledge production within and without academia and the praxis of performing knowledge. Please register in advance: Here… Grada Kilomba is a Berlin-based Portuguese artist, whose work draws on memory, trauma and post-colonialism. Using performance, staged […]

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Kein Ende der Geschichte? Geschichtsschreibung seit den 1990er Jahren

Kantorowicz Lecture 2024 Mit Prof. Dr. Monika Dommann (Professorin für Geschichte der Neuzeit, Universität Zürich) 35 Jahre nach dem 1989 proklamierten Ende der Geschichte blickt die Lecture aus einer wissens- und medienhistorischen Perspektive der Gegenwart auf den Wandel der Geschichtsschreibung seit den 1990er Jahren zurück. Wie veränderte sich die Geschichtswissenschaft, seit sie vermehrt zur Instanz der Aufarbeitung […]

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Global Health Justice: Bridging Theory & Practice

International Conference organized by the Goethe University Global Health Justice Postdoctoral Program There are currently vast asymmetries both within and between countries when it comes to the matter of who experiences good health. Some people enjoy long lives largely characterized by the absence of illness and can access high-quality medical treatment when illness does arise. […]

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Eisen zu Gold: Zum translokalen Anspruch von PARASH PATHAR – Neepa Majumdar (Pittsburgh)

PARASH PATHAR (Der Stein des Weisen) von 1958 ist ein leichtfüßiges Gedankenex – periment, das von Kritik und einem gebildeten Publikum zunächst als Komödie abgetan wurde, die nur von lokalem Interesse sei, die aber Ebenen und Bezüge aufweist, die darüber weit hinaus weisen. Ray sprach gerne davon, wie viel Spaß er beim Drehen hatte. Freude, eher […]

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Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
18.04.2026 | Frankfurt am Main

Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt

Podiumsdiskussion, Vortrag

Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Veranstaltung
29.04.2026 | Frankfurt am Main

Kulturindustrie heute?

Podiumsdiskussion

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe "Frankfurter Schule" mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.

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News
19.02.2026

Call for Applications – Postdoctoral Fellowships

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen sind für das akademische Jahr 2026/2027 mehrere Postdoctoral Fellowships mit einer Laufzeit von 10 Monaten (Beginn: 1. Oktober 2026) ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für alle Programme ist der 15. März 2026.

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Veranstaltung
20.03.2026 | Frankfurt am Main

40 Jahre Schengen-Raum

Kolloqium

Der 1984 geschlossene Schengen-Vertrag schuf einen heute 29 Staaten umfassenden Raum ohne Binnengrenzen, doch Migration über die Außengrenzen führte zuletzt zur Wiedereinführung von Kontrollen, auch durch die Bundesregierung ab 8. Mai 2025. Das Walter Hallstein-Kolloquium diskutiert die rechtliche Zulässigkeit, wirtschaftliche Folgen insbesondere für Arbeitsmigration und Arbeitsmarkt sowie die Zukunft des Schengen-Raums.

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News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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