Pressemitteilungen
Habermas‘ Lehren für die Krise der Demokratie
„Dass niemand wirklich frei ist, bevor es nicht alle sind“: Mit diesem Zitat von Jürgen Habermas als Titel haben am Freitag renommierte Wissenschaftler*innen das Denken des im März verstorbenen Philosophen und Soziologen und die Zukunft der Kritischen Theorie diskutiert. Das Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und der Suhrkamp Verlag hatten dazu eingeladen. Das Symposium ergänzte die Gedenkfeier in der Paulskirche am selben Tag, zu der die Stadt Frankfurt in Kooperation mit der Goethe-Universität und dem Suhrkamp-Verlag eingeladen hatte und bei der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gedenkrede hielt.
weitere Infos ›Wehrhafte Demokratie – Chancen und Grenzen des Parteiverbots
Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage geht das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch nach, es diskutieren dieses Mal Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Minister des Innern, und Prof. Dr. Andrea Kießling, Rechtswissenschaftlerin an der Goethe-Universität. Mit der Veranstaltung „Wehrhafte Demokratie: Chancen und Grenzen des Parteiverbots“ soll ein Beitrag geleistet werden zu einer hochaktuellen Diskussion, die zentrale Prinzipien der freiheitlichen Ordnung berührt. Die Reihe der Frankfurter Stadtgespräche bringt Wissenschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft in einen offenen Dialog über zentrale gesellschaftliche Herausforderungen.
weitere Infos ›Die Kritische Theorie nach Habermas
Das Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und der Suhrkamp Verlag laden für den 19. Juni 2026 zu einem internationalen Symposium in Erinnerung an den im März verstorbenen Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas ein. Unter dem Titel „Dass niemand wirklich frei ist, bevor es nicht alle sind“ diskutieren renommierte Wissenschaftler*innen sein Denken und die Zukunft der Kritischen Theorie. An der Veranstaltung wird der hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Timon Gremmels, teilnehmen und ein Grußwort sprechen. Sie ergänzt die Gedenkfeier in der Paulskirche am selben Tag, zu der die Stadt Frankfurt in Kooperation mit der Goethe-Universität und dem Suhrkamp-Verlag einlädt und bei der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gedenkrede hält.
weitere Infos ›„Kulturindustrie heute?“ – Zur Aktualität eines Begriffs der Kritischen Theorie
Am 29. April wird die Gesprächsreihe „Frankfurter Schule“ im Kino des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum (DFF) fortgesetzt. Das Podiumsgespräch mit der Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch und dem Journalisten Bert Rebhandl geht der Frage nach, inwiefern der Begriff der „Kulturindustrie“ heute noch aktuell ist und wie er sich im Kontext digitaler und globaler Medienlandschaften interpretieren lässt.
weitere Infos ›„Brüche – Demokratie in Zeiten der Regression“: Kooperation mit der Oper Frankfurt im Rahmen des Forschungsverbunds DemoReg
Wie kann die Demokratie gestärkt werden angesichts zunehmender Angriffe von innen und außen? Unter dem Titel „Brüche – Demokratie in Zeiten der Regression“ soll eine neue Veranstaltungsreihe Erhellendes dazu beitragen. Durch die Kooperation von Goethe-Universität, Institut für Sozialforschung und Sigmund-Freud-Institut mit der Oper Frankfurt sollen neue Perspektiven entstehen. Die Initiative ist im Frankfurter Teil des Forschungsverbunds DemoReg angesiedelt.
weitere Infos ›Demokratie am Scheidepunkt? Forschungszentrum Normative Ordnungen lädt zur Diskussion über Zukunftsperspektiven demokratischer Ordnungen
Die Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ nimmt diese Entwicklungen aus internationaler und interdisziplinärer Perspektive in den Blick. Sie untersucht Ursachen, Erscheinungsformen und Dynamiken demokratischer Krisen sowie Möglichkeiten der Erneuerung bzw. Verteidigung demokratischer Prinzipien in einer global vernetzten, aber zunehmend fragmentierten Welt.
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Wie Verfolgte des NS-Regimes die westdeutsche Demokratie erlebten. Buchvorstellung und Gespräch mit der Autorin Stefanie Schüler-Springorum
Anlässlich der Veröffentlichung ihres Buches „Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes“ hält Prof. Stefanie Schüler-Springorum am Mittwoch, 19. November, 18.15 Uhr, in Raum HZ 6, Hörsaalzentrum einen Vortrag auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
weitere Infos ›Auftakt für hessenweiten Forschungsverbund zur Demokratieforschung
Wie lässt sich Demokratie stärken, obwohl sie zunehmend unter Druck gerät? Mit dieser zentralen Frage befasst sich der neue hessenweite Forschungsverbund „DemoReg – Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression“, der heute mit einer Auftaktkonferenz an der Goethe-Universität Frankfurt die gemeinsame Arbeit startet.
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Ich kann, also bin ich? Vortrag über die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung
Um die gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen und die Mechanismen einer solchen „ableistischen“ Diskriminierung aus philosophischer Perspektive geht es bei der nächsten Ausgabe der Reihe „Goethe Lectures Offenbach“. Die Philosophin Dr. Regina Schidel hält am Montag, dem 3. November, um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach einen Vortrag zum Thema „Ich kann, also bin ich? Eine Kritik ableistischer Diskriminierung in unserer Gesellschaft“.
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