21.11.2025
Buchkapitel

Die Möglichkeiten des Einsatzes von Multi-Party-Computation beim Datenaustausch zwischen Sicherheitsbehörden als Grundlage der Qualitätssicherung von KI-Anwendungen

Über das Kapitel
Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (KI) spielt die Verfügbarkeit und Qualität von Daten eine entscheidende Rolle, wenn sie in der Polizeiarbeit eingesetzt wird. Der Beitrag erörtert eine potenziell rechtskonforme technische Vorgehensweise, wie Daten verschiedener Datenbanken miteinander abgeglichen werden können, ohne dass darüber datenschutz- oder IT-sicherheitsrechtliche Identifizierbarkeiten während des Abgleichs entstehen. Untersucht wird dabei die Möglichkeit des Einsatzes von sog. Multi-Party-Computation (MPC) für den Austausch von personenbezogenen Daten zwischen Polizeibehörden, wenn die Daten isoliert betrachtet keine Verbundsrelevanz aufweisen, bei der Kombination mit bei anderen Behörden gespeicherten Daten jedoch Anhaltspunkte für eine von der sie betreffenden Person ausgehende Gefahr liefern. Der Einsatz von MPC adressiert eine Vielzahl von Gefahren, die in der verfassungsrechtlichen Rechtsprechung mit dem Datenaustausch assoziiert werden. Durch die Vermeidung oder jedenfalls Verringerung des üblicherweise mit einem Datenabgleich einhergehenden Eingriffs in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sowie die technische Abwehr einer übermäßigen Überwachung und Datenakkumulation durch die Behörden könnte ein Datenaustausch in mehr Anwendungsfällen durchgeführt werden. Allerdings bringt der praktische Einsatz der Methode noch eine Vielzahl, insbesondere technischer, Herausforderungen mit sich.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
13.11.2026 | Frankfurt am Main

When Design Gets Political

Ausstellungen, Konferenz, Podiumsdiskussion, Vortrag, Workshop

Der dritte Tag der Design Policy Days an der Goethe-Universität Frankfurt richtet sich an alle, die Design als politische Kraft denken. Gemeinsam mit dem Deutschen Designtag und der World Design Capital 2026 widmet er sich in Roundtables, Projektpräsentationen, Workshops und Ausstellungen der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungsprozesse integrieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungsfeld verstanden werden?

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Publikation
21.09.2026 | Working Paper

Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten

Abich, Leon; Adams, Cosima; Biebricher, Thomas; Britz, Gabriele; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Dönges, Jan; Krause, Leon; Nitzschner, Patrick; Siebert, Hannes; Siefert, Julian; Stephanblome, Isabelle (2026): "Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten". DemoReg Working Paper 3.1.

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Veranstaltung
10.02.2027 | Frankfurt am Main

Shifting Visions of Peace and Security

Podiumsdiskussion, Ringvorlesungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).

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Veranstaltung
03.02.2027 | Frankfurt am Main

AI, War, and Big Tech

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
16.12.2026 | Frankfurt am Main

International arms control in a world of uncertainties

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
02.12.2026 | Frankfurt am Main

Enabling Authoritarianism: UN Peacekeeping and the Politics of Authoritarianism

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Sarah von Billerbeck (University of Reading) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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