Campus-Reihe „Normative Orders“

Das Forschungszentrum gibt eine Reihe mit eigenen Schriften im Campus-Verlag heraus. Die Bände dokumentieren die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Zentrum und sind jeweils der Auseinandersetzung mit wichtigen Themen des Forschungsprogramms von Normative Orders gewidmet. Hier erscheinen Bücher, die sowohl generelle als auch spezifische Fragestellungen untersuchen, zu denen im Verbunds geforscht wird. Die Reihe versammelt Texte, die einen innovativen Beitrag zu einem mit der Herausbildung normativer Ordnungen verbundenen Thema bieten, aber auch über den Forschungsstand informieren.


Im Zentrum der neuen Reihe steht der gegenwärtige Wandel normativer Ordnungen sowohl innerstaatlich als auch über Staaten hinaus. Empirische und normative Analysen greifen bei der Untersuchung der Prozesse, die normative Ordnungen bestimmen, ineinander.


„Rechtfertigungsordnungen“ verändern sich in konfliktreichen Prozessen der öffentlichen Kritik, des strategischen Aushandelns und der gewaltsamen Durchsetzung. Diese Phänomene werden ebenso in den Blick genommen wie lokale Traditionen und Lebenswelten. Denn aus ihnen erwachsen die Rechtfertigungsnarrative, mit denen die Beteiligten sich über ihre normativen Ordnungen streiten und verständigen. Insgesamt entsteht ein umfassender Blick auf die umwälzenden Neuordnungen, die sich heute weltweit vollziehen.


Die Reihe wird von Rainer Forst und Klaus Günther herausgegeben.


Alle Publikationen der Reihe finden Sie in der Publikationsdatenbank.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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News
19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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News
03.06.2026

Crisis Talk zu Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie in Europa

Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie – drei große Begriffe, die in Europa derzeit allgegenwärtig sind und am 02. Juni 2026 im "Crisis Talk" in Brüssel diskutiert wurden.

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