Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ein interdisziplinäres, transferorientiertes und ortsverteiltes Institut. Es besteht seit 2020 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das FGZ verbindet Grundlagenforschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt mit anwendungsnaher Forschung zu aktuellen Herausforderungen aus einer Vielfalt an disziplinären Perspektiven.


Der Wissenstransfer am FGZ reicht von klassischer Politikberatung über öffentliche Formate, in denen Ergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet werden. Wissenstransfer umfasst am FGZ darüber hinaus die Ko-Produktion von Wissen mit einem breiten Netzwerk an Praxispartner:innen.


Die elf Standorte – acht Universitäten und drei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen – bringen sich mit jeweils eigenen Profilen in das FGZ ein. Sie vervielfachen die bundesweite Reichweite unserer Forschungs- und Transferaktivitäten. Gleichzeitig bilden sie die regionale Verankerung und Diversität gesellschaftlichen Zusammenhalts ab.


Zum FGZ gehören die Technische Universität Berlin sowie die Universitäten Bielefeld, Bremen, Frankfurt, Halle-Wittenberg, Hannover, Konstanz und Leipzig sowie das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen, das Leibniz-Institut für Medienforschung Hamburg und das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena. Die Geschäftsstelle des Instituts ist an den drei koordinierenden Standorten Bremen, Frankfurt und Leipzig angesiedelt.

FGZ Standort Frankfurt am Main

Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt brauchen produktiven Streit! Die Wissenschaftler:innen am FGZ Standort Frankfurt erforschen soziale Kämpfe um Anerkennung und Teilhabe und die produktive Kraft, die aus solchen sozialen und politischen Konflikten erwachsen kann.


Der FGZ Standort Frankfurt an der Goethe-Universität blickt auf eine lange und lebendige Tradition in der Zusammenarbeit zwischen Philosophie, Rechtswissenschaften und Sozialwissenschaften in der Erforschung der Grundlagen sozialen Zusammenlebens zurück. Diese reicht von den Anfängen der Frankfurter Schule und dem Institut für Sozialforschung bis hin zum Forschungszentrum Normative Ordnungen. Zugleich bringt der Standort auch eine spezifische Expertise in das Gesamtinstitut ein, die sich mit den Konflikten um Zusammenhalt und vor allem mit der Genese und Stabilisierung von Zusammenhalt im Konflikt und durch Konflikte befasst.


Gemeinsam mit Bremen und Leipzig koordiniert und leitet der FGZ Standort Frankfurt das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Hier sind die allgemeine Geschäftsstelle mit administrativer Geschäftsführung und die zentralen Services Forschungskoordination und Wissenstransfer angesiedelt.

Hier finden Sie Informationen zu Forschung und Transfer sowie eine Übersicht des Teams am FGZ Standort Frankfurt.

Gefördert vom

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
13.11.2026 | Frankfurt am Main

When Design Gets Political

Ausstellungen, Konferenz, Podiumsdiskussion, Vortrag, Workshop

Der dritte Tag der Design Policy Days an der Goethe-Universität Frankfurt richtet sich an alle, die Design als politische Kraft denken. Gemeinsam mit dem Deutschen Designtag und der World Design Capital 2026 widmet er sich in Roundtables, Projektpräsentationen, Workshops und Ausstellungen der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungsprozesse integrieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungsfeld verstanden werden?

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Veranstaltung
20.10.2026 | Frankfurt

Dr. h.c. Gerhard Wiese – Wirken als Ankläger im Auschwitz Prozess

Film, Podiumsdiskussion

Der Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963 bis 1965 gilt als ein zentraler Wendepunkt in der juristischen und öffentlichen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland. Dr. h.c. Gerhard Wiese, der als junger Staatsanwalt zum Anklägerteam des Prozesses gehörte, berichtet aus seiner Perspektive auf die damaligen Ermittlungen und die Hauptverhandlung. Im Gespräch mit der Historikerin Dr. Katharina Rauschenberger (Fritz Bauer Institut) wird die Bedeutung des Prozesses für die strafrechtliche Aufarbeitung der NS-Verbrechen in den Blick genommen.

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Publikation
21.09.2026 | Working Paper

Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten

Abich, Leon; Adams, Cosima; Biebricher, Thomas; Britz, Gabriele; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Dönges, Jan; Krause, Leon; Nitzschner, Patrick; Siebert, Hannes; Siefert, Julian; Stephanblome, Isabelle (2026): "Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten". DemoReg Working Paper 3.1.

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Veranstaltung
10.02.2027 | Frankfurt am Main

Shifting Visions of Peace and Security

Podiumsdiskussion, Ringvorlesungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).

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Veranstaltung
03.02.2027 | Frankfurt am Main

AI, War, and Big Tech

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
16.12.2026 | Frankfurt am Main

International arms control in a world of uncertainties

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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