Mitglied

Prof. Dr. Axel Honneth

  • Biografische Angaben

    Professor Honneth is Jack C. Weinstein Professor for the Humanities in the Department of Philosophy at Columbia University; Director of the Institute for Social Research, Goethe-Universität Frankfurt am Main (since 2001); and C4-Professor of Social Philosophy, Goethe-Universität Frankfurt am Main (since 1996).

    From 1992 to 1996, Professor Honneth was C4-Professor of Political Philosophy at Freie Universität Berlin; from 1991 to 1992 he was C3-Professor of Philosophy, University of Konstanz.  From 1983 to 1989 he was „Hochschulassistent“ (scientific assistant) to Prof. Dr. Jürgen Habermas, Dept. of Philosophy, Goethe-Universität Frankfurt/M.; from 1982 to 1983 he had a Research Grant with Prof. Dr. Jürgen Habermas, Max-Planck-Institute for Social Sciences, Starnberg.   From 1977 to 1982 he was Wissenschaftlicher Assistent (scientific assistant), Institute of Sociology, Freie Universität Berlin.

    Professor Honneth studied Philosophy, Sociology, and German Literature at Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn and Ruhr-Universität Bochum from 1969-1974, earning his M.A. in Philosophy in 1974.   His postgraduate studes were at Freie Universität Berlin from 1974-1976.    His Dissertation (thesis), at Freie Universität Berlin in 1982 was entitled „Kritik der Macht. Foucault und die Kritische Theorie“.  Professor Honneth’s Habilitation (postdoctoral thesis and postdoctoral lecturing qualification) was in 1990 at the Department of Philosophy, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, entitled „Kampf um Anerkennung“.

    In November 2015, Professor Honneth received the Ernst Bloch-Preis from the City of Ludwigshafen (Germany) (please see the Suhrkamp Verlag announcement).

    In April 2016, Professor Honneth received the Bruno-Kreisky Prize from the Karl-Renner Stiftung in Vienna.

    In June 2016, Professor Honneth was awarded the Ulysses Medal, University College Dublin’s highest honour, for his lifetime contribution to social philosophy and critical theory.

  • Publikationen

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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