Fellow (ehemalig)

Samuel F. Müller

Doktorand an der New School for Social Science in New York

Forschungsprojekt:
Religion in Modern Societies as Challenge to Critical Theory

Veranstaltungen:
12. Juni 2014
Paper Presentation
The Question of Transcendence in Jürgen Hambermas’s Early Critical Theory
Moderation: Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann
Ort: Forschungskolleg Humanwissenschaften, Bad Homburg

  • Biografische Angaben

    Samuel F. Müller is a doctoral student at the Department of Politics at the New School for Social Research in New York. His dissertation is entitled „‚Judeo-Christian Mysticism‘ and ‚Bourgeois Religion:‘ Reconstructing ‚Religion‘ in Jürgen Habermas’s Critical Social Theory, from The Absolute and History to The Theory of Communicative Action.“ He graduated with a Diplom in Social Sciences from Humboldt University of Berlin and received a M.A. as well as an M.Phil. degree in Politics from the New School for Social Research.
    Critical social and political theory, the works of Jürgen Habermas, philosophies of religion and secularism, global politics, Turkey and the Middle East

  • Publikationen

    “Peace, War, and Modernity in International Relations Theory.” Transcience Journal 1/1 (2010): 33-46.

    „Religion in Modern Societies as Challenge for Critical Theory: Remarks on Habermas’s Approach to Religion.” Canon Magazine (Fall 2009): http://www.canonmagazine.org/fall09/mueller.html.

    “Islamisierung oder Demokratisierung in der Türkei.” Berlin Risk Brief 1 (2008): 13-17.

    “Balanceakt zwischen den Extremen.” Review of Die Zukunft einer Provokation: Religion im liberalen Staat, by Karsten Fischer. E-politik.de: Onlinemagazin für Politik, Gesellschaft, und Politikwissenschaft (Aug. 19, 2011), Politisches Buch. Link

    “Islam auf allen Feldern.” Review of Der Islam in der Gegenwart: Entwicklung und Ausbreitung, Kultur und Religion, Staat, Politik und Recht, by Werner Ende and Udo Steinbach. Welt Trends, Zeitschrift für Internationale Politik und vergleichende Studien 54 (2007): 163-165.

    Religion, Secularism, and Ideology: Revitalizing an Old Controversy. Work-in-Progress presentation at the Institute for Advanced Studies in the Humanities (Forschungskolleg Humanwissenschaften) in Bad Homburg, date: TBA.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
18.04.2026 | Frankfurt am Main

Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt

Podiumsdiskussion, Vortrag

Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Veranstaltung
29.04.2026 | Frankfurt am Main

Kulturindustrie heute?

Podiumsdiskussion

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe "Frankfurter Schule" mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.

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News
19.02.2026

Call for Applications – Postdoctoral Fellowships

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen sind für das akademische Jahr 2026/2027 mehrere Postdoctoral Fellowships mit einer Laufzeit von 10 Monaten (Beginn: 1. Oktober 2026) ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für alle Programme ist der 15. März 2026.

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Veranstaltung
20.03.2026 | Frankfurt am Main

40 Jahre Schengen-Raum

Kolloqium

Der 1984 geschlossene Schengen-Vertrag schuf einen heute 29 Staaten umfassenden Raum ohne Binnengrenzen, doch Migration über die Außengrenzen führte zuletzt zur Wiedereinführung von Kontrollen, auch durch die Bundesregierung ab 8. Mai 2025. Das Walter Hallstein-Kolloquium diskutiert die rechtliche Zulässigkeit, wirtschaftliche Folgen insbesondere für Arbeitsmigration und Arbeitsmarkt sowie die Zukunft des Schengen-Raums.

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News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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