Glück. Fortuna und Felicitas: Ambivalenzen der Lebenskunst
Frankfurter Stadtgespräch XX. Stefan Sagmeister im Gespräch mit Prof. Dr. Martin Seel (Professor für Philosophie, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“).
Es scheint selbstverständlich, das Streben nach Glück als wesentlichen Bestandteil unserer Selbst- und Weltverhältnisse zu verstehen. Dabei betreffen Fragen des Glücks nicht nur die Einzelnen in ihrem konkreten Lebensvollzug – auch die Wissenschaften und Künste erforschen seine Bedeutung. Glück tritt überdies als Leitlinie gesellschaftspolitischer und rechtlicher Belange in Erscheinung und hat als pursuit of happiness sogar Einzug in die US-amerikanische Verfassung gehalten. Wie jedoch lässt sich der Begriff des Glücks konkreter bestimmen? Ist Glück Zufall oder Verdienst? Was sind gesellschaftliche und politische Bedingungen der Möglichkeit von Glück? Und was hat es mit der gegenwärtigen „Glückshysterie“ auf sich? Über diese und weitere Fragen diskutieren im XX. Frankfurter Stadtgespräch Stefan Sagmeister, Designer und Künstler, dessen Ausstellung The Happy Show im Museum Angewandte Kunst gezeigt wird, und Martin Seel, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzlcusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
Veranstalter:
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main
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