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19.12.2024 | Frankfurt am Main
Film, Vortrag

MANDABI Die Postanweisung (SN 1968. R: Ousmane Sembene)

Lecture & Film „Black Atlantic Cinema“

Lecture: Daniel Fairfax (Frankfurt)

Lecture: Symbolic Capital: Mandabi (1968) by Ousmane Sembene
An adaptation of his own novella Le Mandat, Ousmane Sembene’s Mandabi (1968) was the first feature-length film made in the Wolof language, following Senegalese independence in 1960. The protagonist Ibrahima (Makhouredia Gueye), an endearingly feckless unemployed man who lives with his two wives and a brood of children in Dakar, has his life turned upside down when a money order for 25,000 CFA francs arrives from his nephew in France. Working in an ironic mode, Sembene’s focus on the trans-national capital flows symbolised by Ibrahima’s money order highlights the continued economic control that France wields over its former African colonies.
Daniel Fairfax teaches film at Goethe-University Frankfurt, where he coordinates the international master degree in Audiovisual and Cinema Studies. He is the author of The Red Years of Cahiers du Cinéma (1968-1973 (Amsterdam University Press, 2021)), has translated the writings of Jean-Louis Comolli, Christian Metz and Jean-Pierre Meunier.

Film: MANDABI (Die Postanweisung. SN 1968. R: Ousmane Sembene)
“Ibrahima, ein liebenswerter arbeitsloser Mann, der mit seinen zwei Frauen und einer Vielzahl von Kindern in Dakar lebt, gerät aus dem Gleichgewicht, als eine Zahlungsanweisung über 25.000 CFA-Francs von seinem Neffen in Frankreich eintrifft. Während er den größten Teil des Geldes für die Rückkehr des Neffen in den Senegal aufbewahren soll, verstrickt sich Ibrahima in einen bürokratischen Alptraum, als er versucht, seinen Identitätsstatus festzustellen, um die Zahlungsanweisung einlösen zu können. Ousmane Sembenes MANDABI, eine Adaption seiner eigenen satirischen Novelle Le Mandat, war der erste abendfüllende Film, der nach der Unabhängigkeit Senegals im Jahr 1960 in der Sprache Wolof gedreht wurde.” (Daniel Fairfax)

 

Weitere Informationen und Programm: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
17.09.2025 | Frankfurt am Main

Frieden retten! Friedensgutachten 2025

Buchvorstellung

Der Frieden ist auf dem Rückzug: Russlands Krieg in der Ukraine destabilisiert Europa, der Krieg in Gaza stürzt den Nahen Osten in Leid und Gewalt, und im Sudan hat der Konflikt die größte humanitäre Katastrophe der Welt ausgelöst. Zugleich fällt der globale Stabilitätsanker USA aus. Das Friedensgutachten 2025 zeigt, warum Europa selbst für seine Sicherheit und Verteidigung sorgen und zugleich am Ziel des Friedens festhalten muss.

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News
21.08.2025

Pavan Malreddy erhält Heisenberg-Förderung

Der Wissenschaftler erhält die Förderung aus dem Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft für ein Forschungsprojekt zu Ethik und Ästhetik von zeitgenössischen literarischen Migrantenkulturen.

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News
31.07.2025

Zukunft gestalten – Ein Rückblick

Im Rahmen der Ausstellung „Fixing Futures. Planetare Zukünfte zwischen Spekulation und Kontrolle“ fand unsere vierteilige Vortragsreihe „Zukunft gestalten – Zwischen Klimawandel, Technologie und gesellschaftlicher Verantwortung“ statt.

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News
30.07.2025

Was bleibt von "1968"? – Veranstaltungsrückblick

Was können wir aus der 68er-Bewegung für unsere eigene Zeit lernen und wo braucht es vielleicht neue Ideen und Utopien? Diesen Fragen widmete sich die Veranstaltung "Utopie und Aufbruch der 1968er – Was von politischer Rebellion und individueller Selbstbefreiung geblieben ist" am 14. Juli 2025 im Historischen Museum

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News
10.07.2025

Eindrücke vom Crisis Talk „Europa in einer multipolaren Welt”

Der Crisis Talk "Europa in einer multipolaren Welt – Wie kann die EU den Herausforderungen gegenüber Großmächten begegnen?" widmete sich am 1. Juli 2025 in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union der Frage, wie die EU in diesem internationalen Umfeld ihren Einfluss gestalten und ihre Verantwortung wahrnehmen sollte.

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News
08.07.2025

Überlegungen zur Verteidigung der Demokratie – Zwei Krisen der Demokratie

Die Herausforderungen sind global, wir agieren aber immer noch national. Zudem fehlen uns die Begriffe, um uns politisch-normativ zu orientieren. Ein Beitrag von Rainer Forst in der FR über die zwei Krisen der Demokratie.

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News
01.07.2025

Wie die Erosion moderner Regierungen unsere Zukunft bedroht - Eindrücke vom Vortrag Jeffrey Kopsteins

Am 16. Juni hielt Jeffrey Kopstein, Professor für Politikwissenschaft an der University of California, Irvine, einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Trump and the Assault on the State“ am Forschungszentrum Normative Ordnungen. Ausgangspunkt seiner Ausführungen war die Beobachtung, dass in vielen Ländern Angriffe auf die moderne Staatlichkeit zunehmen: Politiker:innen gelangen an die Macht, die zentrale Institutionen bewusst schwächen oder gar zerstören wollen.

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News
30.06.2025

Artikel „Ideology and Suffering: What Is Realistic about Critical Theory?“ von Amadeus Ulrich im EJPT erschienen

Der Artikel „Ideology and Suffering: What Is Realistic about Critical Theory?“ von Amadeus Ulrich ist soeben Open Access im European Journal of Political Theory (EJPT) erschienen. Ulrich bringt darin die Perspektive des radikalen Realismus mit der kritischen Theorie Adornos in einen produktiven Dialog.

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News
30.06.2025

Prof. Dr. Franziska Fay mit dem Sibylle Kalkhof-Rose-Universitätspreis 2025 ausgezeichnet

Prof. Dr. Franziska Fay (Juniorprofessorin für Ethnologie mit dem Schwerpunkt Politische Anthropologie Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und ehemalige Postdoktorandin des Forschungszentrums Normative Ordnungen der Goethe-Universität) erhält den Sibylle Kalkhof-Rose-Universitätspreis 2025 in der Kategorie Geistes- und Sozialwissenschaften.

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