Loading Events
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
20.10.2023 | Frankfurt am Main
Podiumsdiskussion

Ideologiekritik. Heute!

Podiumsdiskussion

Mit: Alenka Zupančič, Mladen Dolar, Slavoj Žižek,Rainer Forst, Regina Kreide und Martin Saar

Moderation: Frank Ruda

Die gegenwärtige Welt scheint in Unordnung zu sein: Eine drohende (oder vielmehr bereits eingetretene) ökologische Krise von noch nie dagewesenem Ausmaß steht in der gegenwärtigen Lage neben noch nie dagewesenen Formen sozioökonomischer und politischer Ungleichheit; neue Formen technologischer Beherrschung und Kontrolle fallen mit einem Wiederaufleben von Populismen und Autoritarismen zusammen; Signifikanten, die einst mit emanzipatorischen sozialen Bewegungen und Theorien verbunden waren (z.B. Freiheit! oder Selbstbestimmung!), werden heute oft für einen nicht-emanzipatorischen und reaktionären Gebrauch verwendet. Was ist in der aktuellen Situation zu tun? Kann „Theorie“ eine Orientierung bieten? Und wenn ja, wie?
Das Panel „Ideologiekritik. Heute!“ wird wichtige Theoretiker der Frankfurter Schule der Kritischen Theorie und der Ljubljana-Schule der Psychoanalyse zusammenbringen – jeder von ihnen präsentiert und spricht in seinem eigenen Namen und nicht als Vertreter einer Schule -, um die Möglichkeiten, Grenzen und Einsichten der verschiedenen Ansätze zur Ideologiekritik heute, angesichts einer Welt in Unordnung, kritisch zu diskutieren und zu überprüfen. Nach einer Reihe von Eröffnungsstatements wird sich das Podium u.a. mit der gegenwärtigen Krise und den gegenwärtigen Paradoxien von Autorität und Souveränität befassen. Das Panel „Ideologiekritik. Heute!“ ist Teil des Programms des Ehrengastlands Slowenien auf der Frankfurter Buchmesse 2023.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, ist öffentlich und kann im Livestream verfolgt werden: Hier…. Der Eintritt ist frei.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

weitere Infos ›
News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

weitere Infos ›
News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

weitere Infos ›
Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

weitere Infos ›
News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

weitere Infos ›
News
19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

weitere Infos ›