Veranstaltungs­kalender

„Die Melodie des Wanderers“: Ein neuer Blick auf APUR SANSAR (1959) – Moinak Biswas (Kolkata)

APUR SANSAR (1959), der dritte Film der Apu-Trilogie, zeichnet ein Bild häuslichen Glücks inmitten wirtschaftlicher Not. Zugleich verwandelt sich der Reichtum der Natur aus den ersten beiden Filmen hier in ein Gefühl von Ödnis. Zu verstehen ist diese doppelte Spannung auch vor dem Hintergrund der Entstehung einer neuen Form des Melodramas in den 1950er Jahren. Moinak […]

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Persistence of the Community: On a Tendency in Indian Cinema

ConTrust Research seminar „India as Method: Challenges and Perspectives in the Study of Media and Politics in Contemporary South Asia“ With Moinak Biswas It was commonly believed that with the development of modern forms, Indian cinema will present a fuller notion of the individual. We have had reasons to question that equation between modernity and individualization. […]

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City of Equals

Public Lecture within the Political Theory Colloquium Prof. Dr. Jonathan Wolff (Alfred Landecker Professor of Values ​​and Public Policy und Governing Body Fellow am Wolfson College, Universität Oxford) Prof. Dr. Jonathan Wolff, Fellow of the British Academy, is the Alfred Landecker Professor of Values and Public Policy at the Blavatnik School of Government, University of Oxford, Fellow of Wolfson College, […]

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Group Identity beyond Nationalism. Lessons from National Socialism

Public Lecture Prof. Dr. Jonathan Wolff (Alfred Landecker Professor of Values ​​and Public Policy und Governing Body Fellow am Wolfson College, Universität Oxford) Nationalism has been described as an affront to civilised values but now we see it on the rise, once more, around the globe. Drawing on an account of my father’s early life in Frankfurt, and the effect […]

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Ray jenseits des Realismus: Zum Irrationalen und Nicht-Menschlichen in MONIHARA and DEVI – Meheli Sen (New Brunswick)

Satyajit Rays nimmt in der Forschung zum indischen Kino eine zentrale Stellung ein. Meist werden seine Filme unter den Gesichtspunkten von Humanismus und Realismus gelesen. DEVI und MONIHARA (Die verlorenen Juwelen), das Mittelstück des Episodenfilms Die drei Töchter und Rays einziger Horror-Film, bieten eine Gelegenheit über das Unheimliche und Nicht-Menschliche in seinem Werk nachzudenken. Meheli Sen ist Associate Professor im […]

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Horror and the Political in Contemporary South Asia

Meheli Sen (Rutgers University, New Jersey) This talk looks at genre cinema particularly the horror film-to situate it within India’s contemporary media cultures. In the face of totalitarian discourses that detine the nation-state, Meheli Sen suggests that regional-language horror offers a salubrious environment to register difference and dissent in potent and unexpected ways.

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Realisms, Melodrama, and beyond in the Study of Indian Cinema

ConTrust Research seminar „India as Method: Challenges and Perspectives in the Study of Media and Politics in Contemporary South Asia“ With Meheli Sen From its very inception, questions of realism and melodrama—broadly understood—have informed studies of Indian cinema. With a few exceptions, critics and scholars have seen these aesthetic and analytical frameworks as hermetically sealed off—aligned […]

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Demokratie in Zeiten der Regression. Normative und zeitdiagnostische Überlegungen

Goethe Lectures Offenbach Prof. Dr. Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie und Direktor des Forschungszentrums “Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt) In aktuellen Analysen der Krise der Demokratie wird in Verbindung mit dem Aufkommen autoritärer Populismen der Begriff der demokratischen bzw. antidemokratischen Regression verwendet. In seinem Vortrag diskutiert Rainer Forst die normativen Voraussetzungen, die den […]

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Neun Stämme. Das Erbe der Indigenen und die Wurzeln der Moderne

Book lɔ:ntʃ Mit: Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kohl (emeritierter Professor für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Mitglied des Forschungszentrums „Normative Orders“) C. H. Beck 2024 Was haben Montaignes Kulturkritik und die amerikanische Demokratie, Freuds Totemismus-Theorie und Lévi-Strauss‘ Strukturalismus, Brücke-Maler und Surrealisten, Hippies und die Sexuelle Revolution miteinander gemein? Karl-Heinz Kohl zeigt am Beispiel von neun […]

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Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
18.04.2026 | Frankfurt am Main

Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt

Podiumsdiskussion, Vortrag

Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Veranstaltung
29.04.2026 | Frankfurt am Main

Kulturindustrie heute?

Podiumsdiskussion

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe "Frankfurter Schule" mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.

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News
19.02.2026

Call for Applications – Postdoctoral Fellowships

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen sind für das akademische Jahr 2026/2027 mehrere Postdoctoral Fellowships mit einer Laufzeit von 10 Monaten (Beginn: 1. Oktober 2026) ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für alle Programme ist der 15. März 2026.

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Veranstaltung
20.03.2026 | Frankfurt am Main

40 Jahre Schengen-Raum

Kolloqium

Der 1984 geschlossene Schengen-Vertrag schuf einen heute 29 Staaten umfassenden Raum ohne Binnengrenzen, doch Migration über die Außengrenzen führte zuletzt zur Wiedereinführung von Kontrollen, auch durch die Bundesregierung ab 8. Mai 2025. Das Walter Hallstein-Kolloquium diskutiert die rechtliche Zulässigkeit, wirtschaftliche Folgen insbesondere für Arbeitsmigration und Arbeitsmarkt sowie die Zukunft des Schengen-Raums.

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News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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