Podiumsdiskussion
Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und Verantwortung für die Demokratie: Wie gestalten Medien neue Räume für Debatten und Teilhabe?
Im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit 2026 laden die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Hessischen Rundfunk, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und dem Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung am 4. Mai 2026 in den WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst Frankfurt ein.
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Kulturindustrie heute?
Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe „Frankfurter Schule“ mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.
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Militärische KI verantwortungsvoll nutzen und Regulierung neu denken
Künstliche Intelligenz findet im Militär immer breiteren Einsatz, von Logistik und Training über Missionsplanung und Zielidentifikation bis hin zu autonomen Waffensystemen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Mikroprozessoren immer stärker, der Zugang zu seltenen Erden und Chips wird zur zentralen Ressource. KI kann das Kampfgeschehen beschleunigen und damit destabilisierend wirken. Der Wettlauf um neue Fähigkeiten birgt jedoch auch Eskalationsrisiken. Wir laden Sie ein, diese Themen im nächsten Crisis Talk gemeinsam mit unseren hochkarätigen Podiumsgästen zu diskutieren.
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Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt
Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch.
Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.
Wehrhafte Demokratie: Chancen und Grenzen des Parteiverbots
Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, ob und unter welchen verfassungsrechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen ein Verbot einer demokratisch gewählten, rechtsnational ausgerichteten Partei als legitimes Mittel in Betracht gezogen werden kann oder nicht. Ausgehend von den normativen Grundlagen des Parteienverbots im Grundgesetz, möchten wir die hohen rechtlichen Hürden und demokratietheoretischen Spannungsfelder dieser Maßnahme erörtern – zwischen Pluralismus und Selbstverteidigung, zwischen Meinungsfreiheit und Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
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Menschenrechte unter Druck: Wie kann die EU zivilgesellschaftliches Engagement in Zeiten globaler Machtverschiebungen stärken?
Zivilgesellschaftliche Akteure, die sich für Menschenrechte einsetzen, sehen sich nicht nur in autoritären Staaten zunehmender politischer Gewalt ausgesetzt – seien es rechtliche Einschränkungen, digitale Eingriffe wie Internetshutdowns oder physische, gar tödliche Gewalt. Die EU bekennt sich zum Schutz der Menschenrechte und unterstützt zivilgesellschaftliche Initiativen. Doch wie wirksam sind diese Maßnahmen? Dieser Crisis Talk bringt politische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven zusammen.
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Bedingt einsatzbereit – Wehrdienst und die Pflicht zum Dienst am Staat
Ein Gespenst geht wieder um in Deutschland – 2026 kommt der Wehrdienst zurück „Zunächst freiwillig“, wie es heißt. Angesichts der veränderten Sicherheitslage in Europa seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist die Frage nach der „Kriegstüchtigkeit“ wieder aktuell – und mit ihr die Frage, was Einzelne für den Staat leisten sollen.
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Utopie und Aufbruch der 1968er – Was von politischer Rebellion und individueller Selbstbefreiung geblieben ist
Die Diskussionsrunde mit Rainer Langhans, Christa Ritter, die seit 1978 zur Selbsterfahrungsgruppe um Langhans gehört, und dem Sozialphilosophen Martin Saar widmet sich utopischen Vorstellungen, die von der 1968er Bewegung ausgingen, und beleuchtet deren Ideale, Impulse, individuelle und gesellschaftspolitische Nachwirkungen.
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Das Ende des Westens – Wie geht es weiter?
57. Römerberggespräche Die globale politische Landschaft hat sich verändert. Ist es zu früh, das „Ende des Westens“ zu verkünden? Die Wertegemeinschaft, die ihn einst ausmachte, scheint jedenfalls gespalten und geschwächt. […]
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Wasser in einer aufgeheizten Welt: Klimaresilientes Wassermanagement als Aufgabe für die EU
Wasser ist eine unserer wichtigsten Ressourcen für das Leben. Es ist zudem das zentrale Medium, durch das wir den Klimawandel erkennen. Mehr noch, über 90 Prozent der Katastrophenereignisse weltweit sind […]
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Hauptsache eine Theorie? 1968 und die Exklusivität des Diskurses
Veranstaltung der Frankfurter Bürger-Universität „50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen“ im Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/19 Podium u.a.: Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Prof. Klaus […]
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Erinnern, Bekennen, Schuld, Aufarbeitung: 1968 und der Holocaust
Veranstaltung der Frankfurter Bürger-Universität „50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen“ im Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/19 Podium: Prof. Marianne Leuzinger-Bohleber (Psychoanalytikerin, ehemalige Leiterin des Sigmund-Freud-Instituts), Prof. em. […]
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