27.04.2024
Zeitschriftenartikel

Salient discourses in international society: When and how have United Nations global conferences acted as catalysts?

Abstract:

Salient discourses shape the way actors perceive and engage in global politics. How and to what extent terminology becomes salient in international society, however, is not well understood. This article investigates one potential source of discursive change: global conferences convened by the United Nations (UN). Conceptually, we combine insights from scholarship on discursive shifts with an emphasis on how salient terms become in a given venue and points in time, in order to better understand when and to what extent a discursive shift is sustained. Quantitative analysis of all speeches in the UN General Assembly (UNGA) General Debate between 1970 and 2020 robustly illustrates correspondence between UN global conferences and shifts in the salience of core terms by means of two independent indicators and interrupted time series analysis. We identify three significant discursive shifts following UN global conferences with wide and puzzling variation in their trajectories: sustainable development, social development, and gender (equality). To understand this variation, we qualitatively investigate scope conditions of discursive shifts and salience of these and several related terms. Our findings include that differences in terms’ versatility and formal institutionalisation correspond with their rise and fall in salience after global conferences.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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News
19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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News
03.06.2026

Crisis Talk zu Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie in Europa

Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie – drei große Begriffe, die in Europa derzeit allgegenwärtig sind und am 02. Juni 2026 im "Crisis Talk" in Brüssel diskutiert wurden.

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