Professur des Exzellenzclusters – Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnung

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff

(Zeitraum der Clusterprofessur 2009-2012)

An der Cluster-Professur „Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen“ fanden eine Reihe von Forschungsprojekten statt, die sich mit Fragen der Ordnungsbildung, dem Wandel globaler (Teil-)Ordnungen sowie den Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Ordnungen (national – global; regional – global) beschäftigten. Im Folgenden werden die einzelnen Projekte jeweils kurz angerissen, ihr Beitrag zur Clusterthematik aufgezeigt und eine Übersicht über die daraus hervorgegangen Publikationen gegeben.

Alle Projekte der Professur befassten sich  mit Fragen der Legitimität (und Legalität) normativer Ordnungen jenseits des Nationalstaats, insbesondere mit Hinblick auf Werte wie Gerechtigkeit, Demokratie, aber auch mit Steuerungsaspekten im engeren Sinne. So fragte das EU Verbundprojekt „Reconstituting Democracy in Europe“ danach, wie demokratische Kontrolle und Selbstbestimmung im komplexen Mehrebenensystem der EU gewährleistet bzw. wiederhergestellt werden kann. Dieser zentralen Frage ging der Forschungsverbund RECON in unterschiedlichen Bereichen („work packages“) nach. Nicole Deitelhoff arbeitete  zu den Bereichen „Außen- und Sicherheitspolitik“ sowie „Theoretische Grundlagen“ und versuchte aufzuzeigen, dass die GASP gerade durch den Einsatz weicherer Steuerungsmechanismen zu einer Vergemeinschaftung beitragen kann. Ebenfalls zur EU hat Thorsten Thiel in seiner abgeschlossenen Dissertation zum Thema „Republikanismus und die Europäische Union“ gearbeitet. Stoßrichtung seiner Dissertation war es, moderne republikanische Theorien als Weiterführung der bisher diskutierten Fragestellungen zum Thema demokratische Qualität der EU zu prüfen. 

Die Dissertation ist erschienen als Thorsten Thiel (2012): Republikanismus und die Europäische Union. Eine Neubestimmung des Diskurses um die Legitimität europäischen Regierens (Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft, Band 22.), Baden-Baden: Nomos. 

Weitere Ergebnisse wurden veröffentlicht als: 
Thiel, Thorsten (2013): Politik, Freiheit und Demokratie – Hannah Arendt und der moderne Republikanismus, in: Schulze Wessel, Julia/Volk, Christian/Salzborn, Samuel (Hg.), Ambivalenzen der Ordnung. Der Staat im Denken Hannah Arendts, Wiesbaden: Springer VS. 
*Thiel, Thorsten (2012): „Coleman, Stepen und Jay G. Blumler: „The Internet and Democratic Citizenship“; Dahlgren, Peter: „Media and Political Engagement“; Earl, Jennifer und Kartina Kimport: „Digitally Enabled Social Change. Activism in the Internet Age““ (Sammelrezension), in: Politische Vierteljahresschrift, 53(4), 697-701.

Die radikale Kritik an Institutionen und Normen der globalen normativen Ordnung durch dissidente Akteure stand im Zentrum einer beantragten DFG-Forschergruppe „Internationale Dissidenz. Herrschaft und Widerstand in der globalen Politik“, unter Federführung von Nicole Deitelhoff und Christopher Daase. In diesem Kontext erhielten vier der Einzelprojekte, darunter das von Nicole Deitelhoff zu Radikalisierungsprozessen innerhalb von transnationalen Bewegungsgruppierungen, eine zusätzliche Förderung. Diese vier Projekte arbeiten seitdem als Forschungsverbund unter dem Dach des Exzellenzclusters zusammen. Dieser Verbund geht der Frage nach, welche Bedeutung Dissidenz für die Struktur der internationalen Gesellschaft hat, welche Formen sie annimmt und wie auf sie reagiert wird.  
Zwei weitere Projekte untersuchten die Demokratisierung der globalen normativen Ordnung. In ihrer Dissertation zu „Setting new standards: an assessment of the potential of Contestation to improve the democratic quality of global governance“ erforscht Mariana Laeger, inwiefern soziale Bewegungen alternative Politikmechanismen hervorbringen, die das Potenzial haben, globale Politik zu demokratisieren. Daneben kooperierte sie mit Prof. Steffek in einem Projekt zu Transnational governance networks and democracy: what are the standards?, in dem sie untersuchten, ob die Steuerungsleistungen, die durch transnationale Netzwerke erbracht werden, eine Bereicherung oder Bedrohung für die demokratische Qualität des globalen Regierens darstellen. Die Zwischenergebnisse sind erschienen als: Gomes Pereira, Mariana (2011): „Transnational Governance Networks and Democracy: What Are the Standards?“, in: Olaf Dilling/Martin Herberg/Gerd Winter (Hg.): Transnational Administrative Rule-Making: Performance, Legal Effects and Legitimacy, Oxford: Hart, 281-304 (mit Jens Steffek).

Schließlich wurden auch politikfeldspezifische Analysen zu den oben aufgeworfenen Fragen angefertigt. In ihrer Dissertation untersucht Linda Wallbott die diskursive Vermittlung von Gerechtigkeitsargumenten in internationalen Verhandlungen zu Klima- und Biodiversitätspolitik. Teilergebnisse des Projekts sind erschienen als: *Deitelhoff, Nicole/ Wallbott, Linda (2012): „Beyond soft balancing. Small states and coalition building in the ICC and Climate negotiations”, in: Cambridge Review of International Affairs 25(3), 345-366; *Wallbott, Linda (2014): “Keeping discourses separate: explaining the non-alignment of climate politics and human rights norms by small island states in UN climate negotiations”, in: Cambridge Review of International Affairs 27(4), 736-760; *Wallbott, Linda (2014): “’Indigenous Peoples in UN REDD+ Negotiations: ”Importing Power” and Lobbying for Rights through Discursive Interplay Management’”, in: Ecology and Society (19)1, Art.21.

Ebenfalls politikfeldspezifisch orientiert, untersuchte Dr. Theresa Reinold in ihrem  Projekt zu „State failure, terrorism, and the use of force: implications for the international legal order“ die Legalität militärischer Interventionen in Staaten, die ihr Territorium nicht effektiv kontrollieren und somit zu einem Nährboden für den transnationalen Terrorismus werden. Ergebnisse dieses Projekts sind erschienen als: *Reinold, Theresa (2011): “State Weakness, Irregular Warfare, and the Right to Self-Defense Post-9/11”, in: American Journal of International Law 105(2), 244-286; *Reinold, Theresa (2011): The United States and the Responsibility to Protect: Impediment, Bystander, or Norm Leader? in: Global Responsibility to Protect 3(1) 2011, 61-87; *Reinold, Theresa (2010): “The Responsibility to Protect: Much Ado about Nothing?” in: Review of International Studies 36: Special Issue S1, 55-78.

Im Politikfeld Sicherheit angesiedelt waren außerdem zwei Projekte von Nicole Deitelhoff, die nach der Sicherheit des Staates fragten.  Das zentrale Erkenntnisinteresse war in diesen Projekten, welche Konsequenzen die zunehmende Privatisierung und Internationalisierung von Sicherheitsaufgaben für den modernen Staat haben. Im Projekt zur „Internationalisierung und Privatisierung der Sicherhei0tspolitik“ und ihren demokratietheoretischen Implikationen wurden gemeinsam mit Anna Geis die gleichzeitige Internationalisierung und Privatisierung in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik westlicher Demokratien vergleichend untersucht. Dabei konnten sie aufzeigen, dass sich hier vielfach eine Regierungstechnik abzeichnet, mit der Staaten versuchen, mehr Handlungsautonomie gegenüber ihren Parlamenten und der Öffentlichkeit zu gewinnen. Nichts desto weniger stellen sich aber über Zeit und je nach Ausmaß der Privatisierung dennoch Kontrollverluste ein, die das Gewaltmonopol des Staates auf Dauer auch  gefährden könnten. Diese Gefährdung wird weit deutlicher, wenn es nicht mehr um konsolidierte Wohlfahrtstaaten geht, sondern um schwache Staaten oder Zonen begrenzter Staatlichkeit. In diesen Staaten werden zwar einerseits private Dienstleitungen und Güterproduktion dringender benötigt als in konsolidierten Staaten, zugleich haben sie dort aber auch ein ungleich höheres Potenzial, das (oftmals ohnehin nur schwach etabliert) staatliche Gewaltmonopol auszuhöhlen. Im  Thyssen-Projekt „Private Akteure in Konfliktzonen“ hat Nicole Deitelhoff zusammen mit Klaus Dieter Wolf diese Problematik untersucht, indem die starke Rolle privater Wirtschaftsakteure in Konfliktzonen in Räumen begrenzter Staatlichkeit analysiert wurde. Ziel war es, herauszufinden, wie sich das Verhältnis von öffentlich-privat in der Bereitstellung von Sicherheit verändert und welche Governance-Leistungen transnationale Unternehmen in Konfliktzonen erbringen.

Publikationen:

*Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2015): “Internationalization and the State. Sovereignty as the External Side of Modern Statehood”, in: Stephan Leibfried, Evelyne Huber, Matthew Lange, Jonah D. Levy, and John D. Stephens (Hg.): The Oxford Handbook of Transformations of the State, Oxford: Oxford University Press.
Deitelhoff, Nicole (2014): „Protest und die demokratische Frage“, in: WestEnd: Neue Zeitschrift für Sozialforschung 2013/2, 62-68.
Deitelhoff, Nicole/Daase, Christopher (2014): Zur Rekonstruktion globaler Herrschaft aus dem Widerstand, Internationale Dissidenz-Working paper 1/2014.
*Deitelhoff, Nicole/Zimmermann, Lisbeth (2014): “From the Heart of Darkness. Critical Reading and Genuine Listening in Constructivist Norm Research”, in: World Political Science Review 10(1), 17-31 (reprint).
*Deitelhoff, Nicole/Zimmermann, Lisbeth (2013): „Aus dem Herzen der Finsternis. Kritisches Lesen und wirkliches Zuhören der konstruktivistischen Normenforschung“, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen 20(1), 61-74.
*Deitelhoff, Nicole (2013): „Scheitert die Norm der Schutzverantwortung? Normanwendung und Normbegründung im Streit um die Schutzverantwortung“, in: Die Friedenswarte 88(1), 17-40.
*Deitelhoff, Nicole/Wolf, Klaus Dieter (2013): “Business and Human Rights: How Norm Violators become Norm Entrepreneurs”, in:  Thomas Risse/Stephen Ropp/Kathryn Sikkink (Hg.): From Commitment to Compliance. The Persistent Power of Human Rights, Cambridge: University Press.
Deitelhoff, Nicole/Daase, Christopher (2013): „Internationale Dissidenz – Ein Forschungsprogramm“, in: Junk, Julian/ Volk, Christian (Hg.): Macht und Widerstand in der globalen Politik, Baden-Baden: Nomos, 163- 175.
Deitelhoff, Nicole/Zimmermann, Lisbeth (2013): Things We Lost in the Fire. How Different Types of Contestation Affect the Validity of International Norms, HSFK Arbeitspapiere, 18/2013, Frankfurt/M.
Deitelhoff, Nicole (2013): „Viel Lärm um nichts? Rechtfertigungsnarrative in politischen Verhandlungsprozessen“. In: Andreas Fahrmeir (Hg.):Rechtfertigungsnarrative. Rechtfertigungsnarrative. Zur Begründung normativer Ordnung durch Erzählungen (Reihe: Normative Orders Bd. 7), Frankfurt/M.: Campus, 101-116.
Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2013): „Die Internationalen Beziehungen – ein Überblick“, in: Manfred G. Schmidt/Wolf, Frieder/Wurster, Stefan (Hg.), Studienbuch Politikwissenschaft, 381- 410.
Deitelhoff, Nicole/Wolf, Klaus Dieter (2013): „Wirtschaftsunternehmen in Konflikten: Das Wechselspiel staatlicher und gesellschaftlicher (Ent)-Politisierung privater Sicherheitsleistungen“, in: Ecker-Erhardt, Matthias/ Zürn, Michael (Hg.):Die Politisierung der Weltpolitik, Berlin: Suhrkamp, 158- 189.
*Deitelhoff, Nicole/Wallbott, Linda (2012): “Beyond Soft Balancing. Small states and coalition-building in the ICC and Climate Negotiations”, in: Cambridge Review of International Studies 25(3), 345-366.
*Deitelhoff, Nicole (2012): „Leere Versprechungen? Deliberation und Opposition im Kontext transnationaler Legitimitätspolitik“, in: Leviathan, Sonderheft „Aufstieg der Legitimitätspolitik“ 27, 63-82.
Deitelhoff, Nicole/Fischer-Lescano, Andreas (2012): „Politik und Recht der privaten Sicherheit, in: Peter Mayer/Andreas Fischer-Lescano (Hg.): Privatisierung und Internationalisierung von Recht und Sicherheit, Frankfurt/M.: Campus.
Deitelhoff, Nicole (2012): “Is Fair Enough? Legitimation internationalen Regierens durch deliberative Verfahren“, in: Niesen, Peter (Hg.), Transnationale Gerechtigkeit und Demokratie, Frankfurt/M: Campus, 103-130.
*Deitelhoff, Nicole/Wisotzki, Simone/Wolff, Jonas (2011): „Frieden first: Das Werk von Harald Müller auf dem Weg zu „Just Peace Governance““, in: Claudia Baumgart-Ochse/Niklas Schörnig/Simone Wisotzki/Jonas Wolff (Hg.), Auf dem Weg zu Just Peace Governance. Beiträge zum Auftakt des neuen Forschungsprogramms der HSFK, Baden-Baden: Nomos, 27-44.
Deitelhoff, Nicole/Geis, Anna (2011): “Beyond the Taboos? Die Privatisierung des Militärs“, in: Nina Leonhardt/Jacqueline Werkner (Hg.): Militärsoziologie. Eine Einführung, Heidelberg: VS-Verlag, 139-157.
Deitelhoff, Nicole (2011): „Gerechtigkeit und Frieden durch den internationalen Strafgerichtshof?“ in: Joseph Braml/Thomas Risse/Eberhard Sandschneider (Hg.): Einsatz für den Frieden. Sicherheit und Entwicklung in Räumen begrenzter Staatlichkeit, DGAP-Jahrbuch Internationale Politik, Oldenbourg: De Gruyter, 287-294.
Deitelhoff, Nicole/Wolf, Klaus Dieter (2011): “Business in Zones of Conflict: an Emergent Corporate Security Responsibility?”, in: Aurora Voiculescu/Helen Yanacopulos (Hg.), London/New York: Zed Books, 166-187.
*Deitelhoff, Nicole (2010): „Parallele Universen oder Verschmelzung der Horizonte“, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen 17(2), 279-292.
*Deitelhoff, Nicole/Wolf, Klaus Dieter (Hg.) (2010): Corporate Security Responsibility? Corporate Governance Contributions to Peace and Security in Zones of Conflict, Basingstoke: Palgrave Macmillan. 
*Deitelhoff, Nicole (2010): “Private Security and Military Companies: The other Side of Business and Conflict”, in: Nicole Deitelhoff/Klaus Dieter Wolf (Hg.): Corporate Security Responsibility, Basingstoke: Palgrave Macmillan, 177-201.
*Deitelhoff, Nicole/Wolf, Klaus Deiter (2010): “Corporate Security Responsibility? Corporate Governance Contributions to Peace and Security in Zones of Conflict”, in: Corporate Security Responsibility?, Basingstoke: Palgrave Macmillan, 1-25.
*Deitelhoff, Nicole/Feil, Moira/Fischer, Susanne/Haidvogl, Andreas/Wolf, Klaus Dieter/Zimmer, Melanie (2010): “Business in Zones of Conflict and Global Security Governance: What has Been Learnt and Where to from here?”, in Nicole Deitelhoff und Klaus Dieter Wolf (Hg.): Corporate Security Responsibility, Basingstoke: Palgrave Macmillan, 202-226.
*Deitelhoff, Nicole/Wagner, Wolfgang/Peters, Dirk (2010): “Parliaments and European security policy. Mapping the parliamentary field”, in: European Integration Online Papers (EIOP) 14: 1,http://eiop.or.at/eiop/texte/2010-012a.htm.
*Deitelhoff, Nicole/Geis, Anna (2010): „Entkernt sich der Leviathan? Die organisatorische und funktionelle Umrüstung der Militär- und Verteidigungspolitik westlicher Demokratien“, in: Leviathan 38(3), 389-410.
Deitelhoff, Nicole/Steffek, Jens (Hg.) (2009): „Was bleibt vom Staat? Chancen und Aporien von Recht, Verfassung und Demokratie jenseits des Nationalstaats“, Frankfurt/M.: Campus.
Deitelhoff, Nicole/Wolf, Klaus Dieter (2009): „Der Widerspenstigen Selbst-Zähmung? Zur Professionalisierung der Internationalen Beziehungen in Deutschland“, in: Politische Vierteljahresschrift 50(3), 451-475.
*Deitelhoff, Nicole (2009): “The Discursive Process of Legalization. Charting Islands of Persuasion in the ICC case”, in: International Organization 63(1), 33-66.
*Deitelhoff, Nicole (2009): “Isolated Hegemon: The Creation of the International Criminal Court, ICC”, in: Kendall Stiles/Stefan Brem (Hg.): Cooperating without America. Theories and Case Studies of Non-Hegemonic Regimes, London: Routledge, 147-172.
Deitelhoff, Nicole (2009): „Grenzen der Verständigung. Zu den Voraussetzungen der Einhegung kultureller Fragmentierung im internationalen Regieren“, in: Nicole Deitelhoff/Jens Steffek (Hg.), Was bleibt vom Staat? Demokratie, Recht und Verfassung im globalen Zeitalter, Frankfurt/M.: Campus, 187-220. 
Deitelhoff, Nicole/Steffek, Jens (2009): „Einleitung: Staatlichkeit ohne Staat. Chancen und Aporien von Recht, Verfassung und Demokratie jenseits des Nationalstaats“, in: “, in: Nicole Deitelhoff/Jens Steffek (Hg.), Was bleibt vom Staat? Demokratie, Recht und Verfassung im globalen Zeitalter, Frankfurt/M.: Campus, 7-34.
Deitelhoff, Nicole (2009): „Demokratische Legitimitätschancen transnationaler Verhandlungssysteme“, in: Hauke Brunkhorst (Hg.), Demokratie in der Weltgesellschaft (Sonderheft Soziale Welt).
*Deitelhoff, Nicole/Geis, Anna (2009): Securing the State, Undermining Democracy, TranState Working Paper, Universität Bremen.
*Deitelhoff, Nicole (2009): The Business of Security and the Transformation of the State, TranState Working Paper, Universität Bremen.

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Duve, Thomas; Herzog, Tamar (eds.): The Cambridge History of Latin American Law in Global Perspective, Cambridge: Cambridge University Press, 2024 (portugiesisch 2025; spanisch 2026).

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26.03.2026 | Monographie

Rechtsgeschichte des frühneuzeitlichen Hispanoamerika

Duve, Thomas; Egío, José Luis  (2023): Rechtsgeschichte des frühneuzeitlichen Hispanoamerika, Berlin: De Gruyter, 2023.

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18.04.2026 | Frankfurt am Main

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Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Capital Investment, Inequality, and State Power in a Time of Climate Emergency

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von MartinO'Neill (University of York). Die Vortragsreihe untersucht Fragen der Klimakrise als Herausforderungen für demokratische Gesellschaften und konzentriert sich auf Themen wie politische Legitimität, Widerstand gegen fossile Brennstoffe und die Interessen künftiger Generationen. Sie wird organisiert von Prof. Dr. Darrel Moellendorf und Dr. Lukas Sparenborg.

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13.05.2026 | Frankfurt am Main

Failed States and Cloudy Skies: Tipping Points, Overshoot and Permanent Emergency, after America

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Vortrag von Geoff Mann (Simon Fraser University, Canada). Die Vortragsreihe untersucht Fragen der Klimakrise als Herausforderungen für demokratische Gesellschaften und konzentriert sich auf Themen wie politische Legitimität, Widerstand gegen fossile Brennstoffe und die Interessen künftiger Generationen. Sie wird organisiert von Prof. Dr. Darrel Moellendorf und Dr. Lukas Sparenborg.

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22.04.2026 | Frankfurt am Main

Political Legitimacy, Authoritarianism, and Climate Change

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ross Mittiga (SOAS London). Die Ringvorlesung "Der Klimawandel: Von ökologischen zu demokratischen Kipppunkten?" untersucht Fragen der Klimakrise als Herausforderungen für demokratische Gesellschaften und konzentriert sich auf Themen wie politische Legitimität, Widerstand gegen fossile Brennstoffe und die Interessen künftiger Generationen. Sie wird organisiert von Prof. Dr. Darrel Moellendorf und Dr. Lukas Sparenborg.

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