Assoziiertes Mitglied

Prof. Dr. Ute Tellmann

  • Biografische Angaben

    Seit April 2019 ist Ute Tellmann Professorin für Allgemeine Soziologie/Soziologische Theorie an der TU Darmstadt. Zuvor war sie Professorin für Politische Soziologie an der Universität Erfurt bzw. am Max-Weber-Kolleg. Sie studierte Soziologie und politische Theorie in Berlin, Bielefeld, Toronto (Kanada) sowie an der Cornell University (USA). Nach Abschluss ihrer Promotion an der Cornell University lehrte sie im Arbeitsbereich Allgemeine Soziologie an der Universität Basel und der Universität Hamburg.

    Ihre Forschungsinteressen gelten kultursoziologischen und historischen Perspektiven, die die enge Verbindung der soziologischen Disziplin mit der Geschichte des politischen Denkens sowie mit Geographie, Anthropologie und Philosophie hervorheben. Charakteristisch für ihre Theoriebildung ist eine enge Verzahnung mit Wissensgeschichte und exemplarischen Fallanalysen.

  • Publikationen

    Aktuelle Publikationen

    2020: Beyond performativity: Material Futures of Finance. Economy and Society (49)3, 345–363. DOI: 10.1080/03085147.2020.1736837

    2020: „Zirkulation. Einleitung in den Schwerpunkt.“ In: Zeitschrift für Medienwissenschaft. Jg. 13, Heft 23 (2/2020): Zirkulation, 10–19. DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/14820 (zusammen mit Malte Hagener und Sven Opitz). Gemeinsame Herausgabe des Schwerpunkts in der Zeitschrift für Medienwissenschaft 13 (23), 2/2020: „Zirkulation. Mediale Ordnungen von Kreisläufen” (mit Malte Hagener und Sven Opitz).

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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News
19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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News
03.06.2026

Crisis Talk zu Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie in Europa

Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie – drei große Begriffe, die in Europa derzeit allgegenwärtig sind und am 02. Juni 2026 im "Crisis Talk" in Brüssel diskutiert wurden.

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