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Prof. Dr. Hanna Pfeifer

  • Biografische Angaben

    Prof Dr Hanna Pfeifer (1987) is an assistant professor of political science with a focus on radicalisation and violence research (funded by the Johanna Quandt Jubilee Fund) at the department of social sciences at Goethe University Frankfurt and the Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) where she heads the research group on terrorism. Before coming to Frankfurt in 2020, she was a research associate at HSU Hamburg, OvGU Magdeburg, and the Munich School of Philosophy. In 2018, she was a DFG research fellow at the POLIS department of the University of Cambridge. She obtained her PhD at Helmut Schmidt University Hamburg in 2017 after holding scholarships by the German National Academic Foundation and the Max Weber Foundation / Orient Institute Beirut. Her research focuses on processes of order-making and political violence of, and the relationship between, states and armed non-state actors in the Middle East and North Africa, as well as democratic and non-democratic foreign and security policy.

  • Publikationen

    2025

    Pfeifer, Hanna. 2024. Islamists and the global order: Between resistance and recognition. Edinburgh: Edinburgh University Press.

    Schwab, Regine, and Hanna Pfeifer, eds. 2023. “Politicising the rebel governance paradigm.” Special issue. Small Wars & Insurgencies 23, no. 1.

    Pfeifer, Hanna, and Regine Schwab. 2023. “Politicising the rebel governance paradigm: Critical appraisal and expansion of a research agenda.” Introduction to the special issue. Small Wars and Insurgencies 23, no. 1: 1–23.

    Geis, Anna, Christian Opitz, and Hanna Pfeifer. 2022. “Recasting the role of citizens in diplomacy and foreign policy: Preliminary insights and a new research agenda.” The Hague Journal of Diplomacy 17, no. 4: 1–14.

    Opitz, Christian, Hanna Pfeifer, and Anna Geis. 2022. “Accessing public opinion at the microlevel: Citizen dialogue and participation in German foreign policy.” Foreign Policy Analysis 18, no. 1, 1–20.

    Geis, Anna, Maéva Clément, and Hanna Pfeifer, eds. 2021. Armed non-state actors and the politics of recognition. Manchester: Manchester University Press.

    Pfeifer, Hanna, Christian Opitz, and Anna Geis. 2021. “Deliberating foreign policy: Perceptions and effects of citizen participation in German foreign policy.” German Politics 30, no. 4: 485–502.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
18.04.2026 | Frankfurt am Main

Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt

Podiumsdiskussion, Vortrag

Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Veranstaltung
29.04.2026 | Frankfurt am Main

Kulturindustrie heute?

Podiumsdiskussion

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe "Frankfurter Schule" mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.

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News
19.02.2026

Call for Applications – Postdoctoral Fellowships

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen sind für das akademische Jahr 2026/2027 mehrere Postdoctoral Fellowships mit einer Laufzeit von 10 Monaten (Beginn: 1. Oktober 2026) ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für alle Programme ist der 15. März 2026.

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Veranstaltung
20.03.2026 | Frankfurt am Main

40 Jahre Schengen-Raum

Kolloqium

Der 1984 geschlossene Schengen-Vertrag schuf einen heute 29 Staaten umfassenden Raum ohne Binnengrenzen, doch Migration über die Außengrenzen führte zuletzt zur Wiedereinführung von Kontrollen, auch durch die Bundesregierung ab 8. Mai 2025. Das Walter Hallstein-Kolloquium diskutiert die rechtliche Zulässigkeit, wirtschaftliche Folgen insbesondere für Arbeitsmigration und Arbeitsmarkt sowie die Zukunft des Schengen-Raums.

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News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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