Medienecho

4. März 2026| Artikel

Hollywood-Film zeigte vor 25 Jahren ein Dilemma, das die Polizei heute einholt

Darf eine KI vor Straftaten warnen – und wenn ja, um welchen Preis? Ein Amoklauf in Kanada zwingt zur Debatte über die Auswertung von Chatbot-Gesprächen. Mit Tobias Singelnstein (Frankfurter Rundschau)

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28. Februar 2026| Interview

2026: Das Jahr der AfD?

Dieses Jahr darf die AfD auf neue Rekord-Wahlergebnisse hoffen – und könnte sogar erstmals eine Landesregierung stellen. Welche Folgen hätte das für Deutschland – und für die AfD selbst? Interview mit Thomas Biebricher (BR24)

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3. Februar 2026| Interview

Debatte in der Union zum Recht auf Teilzeitarbeit

Interview mit Thomas Biebricher zur Debatte um Teilzeitarbeit und Sozialsystem (ARD tagesthemen, ab Minute 4:33)

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25. Januar 2026| Interview

Kann Europa auch ohne den Partner USA?

Trump stellt die internationalen Beziehungen auf den Kopf. Kann Europa im Schatten von Großmächten überleben? Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff ordnet ein. (ZDF heute)

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18. Januar 2026| Artikel

Politologe Biebricher zu AfD: „Problematisch, wenn 20 bis 30 Prozent der Wähler davon ausgehen müssen, dass ihre Partei nicht an die Macht kommt“

Das Jahr 2026 gilt in Deutschland als „Superwahljahr“: fünf Landtagswahlen und vier Kommunalwahlen stehen auf dem Programm. Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher sieht angesichts der guten Umfragewerte der AfD große Herausforderungen auf die übrigen Parteien zukommen. (Deutschlandfunk)

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5. Januar 2026| Nachruf

Thomas M. Schmidt – Die Religion im Diskurs der Moderne  

Mit Thomas M. Schmidt, der am letzten Tag des Jahres 2025 verstorben ist, in dem erst wenige Monate zuvor sein 65. Geburtstag mit einem Symposium an der Goethe-Universität begangen wurde, verlieren wir einen der großen Religionsphilosophen unserer Zeit. Sein jäher Tod reißt eine Lücke in die Gemeinschaft der Forschenden, die wie er zu verstehen suchen, was die Rolle der Religion in den säkularen Gesellschaften unserer Zeit ist und sein kann. Von Rainer Forst (Frankfurter Rundschau)

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3. März 2026| Interview

Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff: „Ein Angriffskrieg bleibt ein Angriffskrieg“

Die Friedens- und Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff über die Erosion der internationalen Ordnung, den völkerrechtswidrigen Krieg der USA und Israels gegen den Iran und Illusionen über einen Regimewechsel. (Frankfurter Rundschau)

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20. Februar 2026| Interview

Konservative brauchen Gegner. Beim Feindbild der CDU „hat sich etwas verschoben“

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die „Lifestyle-Teilzeit“ auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. (ntv)

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29. Januar 2026| Podcast

Ableismus und Philosophie. Behindertenfeindliches Denken hat Tradition

Die Philosophie ignoriert Menschen mit „Behinderung“ oder wertet sie ab, sagt Regina Schidel. Die Philosophin analysiert in ihrem Vortrag diese Diskriminierung in unserer Denktradition und zeigt Wege zu einer nicht-ableistischen Gesellschaft auf. (Deutschlandfunk Nova)

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21. Januar 2026| Bericht

Die Polizei schießt immer öfter auf psychisch kranke Menschen

Einsätze gegen Menschen im psychischen Ausnahmezustand häufen sich. Angehörige fordern geschulte Fachkräfte statt Polizei. Mit Tobias Singelstein (Frankfurter Rundschau)

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10. Januar 2026| Interview

„Es gibt Schnittmengen zwischen Union und AfD“

Die AfD darf nicht in die Nähe der Macht gelangen, sagen die Politikwissenschaftler Thomas Biebricher und Christian Stecker. Doch wie verhindert man das? (taz)

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20. Dezember 2025| Gastbeitrag

Nachdenken über den Frieden. Naive Träumereien? Zur Geschichte des Pazifismus

Der Pazifismus hat derzeit einen schweren Stand – wieder einmal. In der viel beschworenen „Zeitenwende“ mag das Reden über den „Frieden“ als geschwätziger Eskapismus erscheinen, der davon abhält, der weltweiten Gewalt – in der Ukraine, in Gaza, im Sudan oder Myanmar – ins Auge zu blicken. Statt von „Frieden“ ist denn auch vielmehr von der „Rückkehr des Krieges“, von Kriegsverbrechen und der Notwendigkeit neuer „Kriegstüchtigkeit“ die Rede. Von Hendrik Simon (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
18.04.2026 | Frankfurt am Main

Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt

Podiumsdiskussion, Vortrag

Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Veranstaltung
29.04.2026 | Frankfurt am Main

Kulturindustrie heute?

Podiumsdiskussion

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe "Frankfurter Schule" mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.

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News
19.02.2026

Call for Applications – Postdoctoral Fellowships

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen sind für das akademische Jahr 2026/2027 mehrere Postdoctoral Fellowships mit einer Laufzeit von 10 Monaten (Beginn: 1. Oktober 2026) ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für alle Programme ist der 15. März 2026.

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Veranstaltung
20.03.2026 | Frankfurt am Main

40 Jahre Schengen-Raum

Kolloqium

Der 1984 geschlossene Schengen-Vertrag schuf einen heute 29 Staaten umfassenden Raum ohne Binnengrenzen, doch Migration über die Außengrenzen führte zuletzt zur Wiedereinführung von Kontrollen, auch durch die Bundesregierung ab 8. Mai 2025. Das Walter Hallstein-Kolloquium diskutiert die rechtliche Zulässigkeit, wirtschaftliche Folgen insbesondere für Arbeitsmigration und Arbeitsmarkt sowie die Zukunft des Schengen-Raums.

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News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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