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12.02.2025 | Frankfurt am Main
Film

The Viewing Booth

The Record and the Narrative. The Documentary Cinema of Ra’anan Alexandrowicz

Ra’anan Alexandrowicz, geboren 1969 in Jerusalem, zählt zu den wichtigsten Dokumentarfilmautoren der Gegenwart. Seine vielfach preisgekrönten filmischen Nachforschungen zu Fragen von Recht, Macht und Zeugenschaft in Israel und Palästina werden an allen großen Festivals der Welt gezeigt. „The Law in These Parts“ (2011) erhielt am Sundance Festival die Auszeichnung als bester internationaler Dokumentarfilm. „The Viewing Booth“ (Der Spiegel, 2021) lief im Forum der Berlinale und wurde von „Rolling Stone“ zum besten Dokumentarfilm des Jahres gewählt. Alexandrowicz arbeitet derzeit als Fellow im Exzellenzprojekt ConTrust an der Goethe-Universität an einem neuen Projekt. Im Rahmen dieses Fellowships zeigt das DFF drei seiner Filme jeweils mit einer Einführung und anschließender Diskussion mit Expert:innen.

Warum führt die Veröffentlichung von Videos von Menschenrechtsverletzungen auf Plattformen wie YouTube nicht zu deren umgehender Verfolgung und Korrektur? „The Viewing Both“ geht dieser Frage in einer Art Laborsituation nach, in der Maya Levi, eine amerikanisch-jüdische Studentin, Videos über das Alltagsleben in der Westbank schaut und vor laufender Kamera über ihre Gedanken und Gefühle Auskunft gibt. Ein Film über die Grenzen der Macht des Dokumentarischen und des Dokuments im Kampf gegen Desinformation.

Filmvorführung von „The Viewing Booth“, Ra‘anan Alexandrowicz, Israel/USA 2019, 71 min.

Mit einer Einführung von Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und PI von ConTrust, und anschließender Diskussion mit dem Regisseur

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

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23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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