21.11.2025
Buchkapitel

Die Möglichkeiten des Einsatzes von Multi-Party-Computation beim Datenaustausch zwischen Sicherheitsbehörden als Grundlage der Qualitätssicherung von KI-Anwendungen

Über das Kapitel
Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (KI) spielt die Verfügbarkeit und Qualität von Daten eine entscheidende Rolle, wenn sie in der Polizeiarbeit eingesetzt wird. Der Beitrag erörtert eine potenziell rechtskonforme technische Vorgehensweise, wie Daten verschiedener Datenbanken miteinander abgeglichen werden können, ohne dass darüber datenschutz- oder IT-sicherheitsrechtliche Identifizierbarkeiten während des Abgleichs entstehen. Untersucht wird dabei die Möglichkeit des Einsatzes von sog. Multi-Party-Computation (MPC) für den Austausch von personenbezogenen Daten zwischen Polizeibehörden, wenn die Daten isoliert betrachtet keine Verbundsrelevanz aufweisen, bei der Kombination mit bei anderen Behörden gespeicherten Daten jedoch Anhaltspunkte für eine von der sie betreffenden Person ausgehende Gefahr liefern. Der Einsatz von MPC adressiert eine Vielzahl von Gefahren, die in der verfassungsrechtlichen Rechtsprechung mit dem Datenaustausch assoziiert werden. Durch die Vermeidung oder jedenfalls Verringerung des üblicherweise mit einem Datenabgleich einhergehenden Eingriffs in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sowie die technische Abwehr einer übermäßigen Überwachung und Datenakkumulation durch die Behörden könnte ein Datenaustausch in mehr Anwendungsfällen durchgeführt werden. Allerdings bringt der praktische Einsatz der Methode noch eine Vielzahl, insbesondere technischer, Herausforderungen mit sich.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
25./26.06.2026 | Frankfurt

DGTF Conference 2026: Shifting Regimes, Changing Orders

Konferenz

Conference as part of WDC 2026 in collaboration with Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF), Kunstgewerbemuseum/Design Campus SKD and Design and Democracy

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Veranstaltung
30.06.2026 | Frankfurt am Main

Recht und Angst in Demokratien

Vortrag

Vortrag von Benno Zabel (Universitätslehrer für Strafecht und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt a.M., Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt a.M.) im Rahmen der partizipativen Redenreihe "DenkArt_ Im Schmelztiegel der Angst"

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Veranstaltung
09./10.07.2026 | Frankfurt am Main

Democracy: Principles and Practice, Resilience and Innovation

Konferenz

Annual Conference of the Research Program "Zeitenwenden. Normative Ordnungen im Umbruch?" with Arthur Ripstein, Astrid Séville, John McCormick, Nadia Urbinati, Claudia Landwehr, Hubertus Buchstein and Peter Niesen.

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News
19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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Veranstaltung
01./03.07.2026 | Frankfurt am Main

Sexual Agency

Konferenz

Die dreitägige Konferenz über Sexual Agency befasst sich mit Fragen von sexueller Handlungsfähigkeit, Autonomie, Verantwortung, Macht, Zustimmung, Lust und Verkörperung. Organisiert von Manon Garcia und Milena Bartholain.

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News
26.05.2026

Neuer Sammelband zu Ehren von Ute Sacksofsky

Der Sammelband „Gerechtigkeit als Thema der Rechtswissenschaft“ bündelt die Beiträge des Ehrensymposiums zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. hc. Ute Sacksofsky und beleuchtet aus intergenerationeller Perspektive zentrale Fragen feministischer Rechtswissenschaft zu Geschlecht, Gerechtigkeit, Gleichheit und juristischen Methoden.

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