Fellow

Dr. Francesca Cesarano

Postdoctoral Fellow at Goethe University

In cooperation with Prof. Dr. Rainer Forst

Funded by Claus Wisser Fellowship Fund

Francesca Cesarano works at the intersection of applied ethics, feminist philosophy, and political philosophy. Her research focuses on questions of moral and political responsibility in contexts of structural injustice, with a particular emphasis on gender-based oppression.

Research project: A Multi-functionalist Account of Blame to Address Structural Injustice

Her current project investigates the practical implications of blaming individuals for their contributions to structural injustice, examining the expressive and epistemic functions of blame as well as the asymmetrical social positions of those involved in “the blame game”. She aims to develop a taxonomy that identifies the conditions under which blame can serve as a constructive moral response to structural injustice, and when it may be better avoided. 

  • Publikationen

    Cesarano, F., (forthcoming) Ideal vs. Non-Ideal: Why normative theory often fails to target oppression and how it might do better. Ethical Theory & Moral Practice.

    Cavaliere, G., Cesarano, F. (2025) Assisted Reproductive Technologies and Women’s Choices: Autonomy, Harm and Gender Socialization. Hypatia. https://doi.org/10.1017/hyp.2024.103

    Cesarano, F. (2023) Beyond Choice: A Non-Ideal Feminist Approach to Body Modification. Res Publica 29, 647–663. https://doi.org/10.1007/s11158-022-09571-2

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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News
19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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News
03.06.2026

Crisis Talk zu Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie in Europa

Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie – drei große Begriffe, die in Europa derzeit allgegenwärtig sind und am 02. Juni 2026 im "Crisis Talk" in Brüssel diskutiert wurden.

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