Assoziiertes Mitglied

Prof. Dr. Daniela Grunow

  • Biografische Angaben

    Dr. Daniela Grunow, geboren 1975, ist Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt auf quantitativen Analysen sozialen Wandels, insbesondere zu Geschlecht, Normen, Ideologien und Arbeit, an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

    Sie ist Direktorin des Instituts für Empirisch-Analytische Forschung (InFER) an der Goethe-Universität sowie Sprecherin der Forschungsgruppe „Reconfiguration and Internalization of Social Structure“ (RISS, FOR5173), die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.

    Zudem ist sie Co-Sprecherin des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), einem Netzwerk aus elf universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten zur Untersuchung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wird.

  • Publikationen

    2025

    Grunow, Daniela & Lietzmann, Torsten 2021: Women’s employment transitions, in: Demographic Research, 45, S. 55-86.

    Grunow, Daniela, & Evertsson, Marie 2021. Relationality and linked lives during transitions to parenthood in Europe: an analysis of institutionally framed work-care divisions, in: Families, Relationships and Societies, 10(1), S. 99-118.

    Grunow, Daniela & Evertsson, Marie (Hrsg.) 2019. New parents in Europe. Cheltenham, UK:Edward Elgar Publishing.

    Grunow, Daniela, Begall, Katia & Buchler, Sandra 2018. Gender ideologies in Europe: A multidimensional framework, in: Journal of Marriage and Family, 80(1), S. 42-60.

    Nitsche, Natalie & Grunow, Daniela (2018). Do economic resources play a role in bargaining child care in couples? Parental investment in cases of matching and mismatching gender ideologies in Germany, in: European Societies, 20(5), S. 785-815.

    Eine Liste der Publikationen von Prof. Dr. Daniela Grunow finden Sie: Hier….

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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