Kulturindustrie heute? Gertrud Koch im Gespräch mit Bert Rebhandl im Rahmen der Reihe Frankfurter Schule
Das Gespräch »Kulturindustrie heute?« widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Gespräch mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.
Zwei Stühle, ein Tisch, Spot an: Was sagt die Frankfurter Schule heute zur Lage der Gesellschaft? Von der Kunstfreiheit, der Zukunft des Kapitalismus, von Frieden und Krieg. Die Gesprächspartner*innen beziehen Position. Es gilt das gesprochene Wort. Die Gesprächspartner*innen verständigen sich auf eine Weise, die den Zugang leichter macht. Komplexitätsreduktion. Akademischer Jargon ist zu vermeiden. Die Positionen müssen prononciert sein. Kontroverse ist erlaubt. Die Gäste müssen nicht aus Frankfurt kommen, aber ihre Arbeit ist geschult an Frankfurter Denken. Mit dieser neuen Gesprächsreihe beziehen Expert*innen Position zu weltweiten Konflikten ebenso wie zu solchen, die sich im eigenen Stadtraum zeigen. Von der praktischen Philosophie bis zu den Lebenswissenschaften, alle Denkrichtungen sind willkommen.
Veranstalter: Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, dem Institut für Sozialforschung und hr2 Kultur
Aktuelles aus dem Forschungszentrum
When Design Gets Political
Der dritte Tag der Design Policy Days an der Goethe-Universität Frankfurt richtet sich an alle, die Design als politische Kraft denken. Gemeinsam mit dem Deutschen Designtag und der World Design Capital 2026 widmet er sich in Roundtables, Projektpräsentationen, Workshops und Ausstellungen der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungsprozesse integrieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungsfeld verstanden werden?
weitere Infos ›Dr. h.c. Gerhard Wiese – Wirken als Ankläger im Auschwitz Prozess
Der Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963 bis 1965 gilt als ein zentraler Wendepunkt in der juristischen und öffentlichen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland. Dr. h.c. Gerhard Wiese, der als junger Staatsanwalt zum Anklägerteam des Prozesses gehörte, berichtet aus seiner Perspektive auf die damaligen Ermittlungen und die Hauptverhandlung. Im Gespräch mit der Historikerin Dr. Katharina Rauschenberger (Fritz Bauer Institut) wird die Bedeutung des Prozesses für die strafrechtliche Aufarbeitung der NS-Verbrechen in den Blick genommen.
weitere Infos ›Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten
Abich, Leon; Adams, Cosima; Biebricher, Thomas; Britz, Gabriele; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Dönges, Jan; Krause, Leon; Nitzschner, Patrick; Siebert, Hannes; Siefert, Julian; Stephanblome, Isabelle (2026): "Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten". DemoReg Working Paper 3.1.
weitere Infos ›Shifting Visions of Peace and Security
Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).
weitere Infos ›AI, War, and Big Tech
Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.
weitere Infos ›International arms control in a world of uncertainties
Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.
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