46. Römerberggespräche: Unruheherd Digitale Öffentlichkeit
Unruheherd Digitale Öffentlichkeit
Vortrag von Thorsten Thiel im Rahmen der 46. Römerberggespräche „Die neue Lust an der Zerstörung – oder wie die Demokratie ihre Fassung bewahrt“ in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ im Schauspiel Frankfurt.
(Wegen einer technischen Störung während der Aufzeichung ist die Tonqualität beeinträchtigt. Wir bitten dies zu berücksichtigen.)
Thorsten Thiel ist Politikwissenschaftler und leitet seit Anfang des Jahres die Forschungsgruppe „Demokratie und Digitalisierung“ am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft (Berlin). Von 2010 bis 2017 war Thorsten Thiel wissenschaftlicher Mitarbeiter in Frankfurt, zuletzt an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, wo er die Koordination des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“ verantwortete – davor am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Thorsten Thiel hat sich 2010 im Rahmen des Berliner Graduiertenkolleg „Verfassung jenseits des Staates“ mit einer Arbeit zum Demokratiediskurs in der Europäischen Union promoviert. Er ist u.a. Mitglied im steering committee des Internet-Governance Forum Deutschland und der Arbeitsgruppe „Verantwortung: Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, er gibt die Schriftenreihe „Internationale Politische Theorie“ im Nomos-Verlag heraus und ist einer der Gründer des Theorieblogs, den er bis heute mit herausgibt.
Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und weitere Partner
Aktuelles aus dem Forschungszentrum
Von der East West Street zum Anthropozän: Das Recht gegen Gewalt und Zerstörung
Auf der Frankfurter Buchmesse spricht der diesjährige Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Philippe Sands mit dem Friedensforscher und Historiker Hendrik Simon über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Völkerrechts, über Ökozid und über die Frage, welche Rolle das Recht in einer von massiver Gewalt und globaler Zerstörung geprägten Welt spielen kann: von der East West Street bis zum Anthropozän.
weitere Infos ›Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen
»Der Krieg ist zurück in Europa!«, heißt es – und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Machtpolitik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regelbasierten Ordnung? Dr. Hendrik Simon bezieht im Gespräch mit Dr. Stefan Kroll in dieser hitzigen Debatte Stellung.
weitere Infos ›The Examined Illness. A Philosopher's Confrontation with Deadly Disease
Moellendorf, Darrel (2026): The Examined Illness: A Philosopher Confronts Deadly Disease, Bristol: intellect.
weitere Infos ›Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus?
Biebricher, Thomas (2026): Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus? In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 222-246.
weitere Infos ›Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels
Daase, Christopher (2026): Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels. In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 205-221.
weitere Infos ›Sokrates revised and revisited
Bohl, Judith K.; Brandis, Veronika; Pfeifer, Guido (Hrsg.) (2026): „Sokrates revised and revisited. Überlieferung, Diskurs, Inszenierung“. Heidelberg: Propylaeum.
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