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10.07.2024 | Frankfurt am Main
Vortrag

Lunchtalk for women and Early Career Researchers with Grada Kilomba

In an informal lunch setting, we aim to open a space for Grada Kilomba to talk about her experiences and insights into knowledge production within and without academia and the praxis of performing knowledge.

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Grada Kilomba is a Berlin-based Portuguese artist, whose work draws on memory, trauma and post-colonialism. Using performance, staged reading, video, photography, large scale sculptural and sonic installations, the artist interrogates concepts of knowledge, violence and repetition. Kilomba’s work is best known for her subversive practice of storytelling, in which she creates a poetic and immersive imagery, giving body, voice, form and movement to her own writings. “What stories are told? How are they told? Where are they told? And told by whom?” are constant questions in Kilomba’s body of work.

Kilomba holds a distinguished Doctorate in Philosophy from the Freie Universität Berlin, and in 2023 the artist was awarded a Doctorate Honoris Causa by University of ISPA, Lisbon. She has been a guest Professor at several international universities, such as Humboldt University – Berlin; the University of Legon, Accra; and the University of Applied Arts, Vienna, among others. Kilomba has resided at the prominent Maxim Gorki Theatre, in Berlin, for several years, where she developed the acclaimed project ‘Kosmos2’, an artistic and political intervention with refugee artists. She was the co-curator of the 35th Biennial of São Paulo, Choreographies of the Impossible, 2023.

She is the author of the acclaimed “Plantation Memories” (Unrast, 2008) a compilation of episodes of everyday racism written in the form of short psychoanalytical stories. Her book has been translated into several languages worldwide.

Her work has been presented in major international events such as: 10. Berlin Biennale, Berlin; Documenta 14, Kassel; 32. Bienal de São Paulo, São Paulo. Selected solo and group exhibitions include the Palais de Tokyo, Paris; Somerset House, London; Castello di Rivoli Museum of Contemporary Art, Turin; Pinacoteca de São Paulo, São Paulo; Bildmuseet, Umeå; Kunsthalle Baden-Baden; Fitzwilliam Museum, Cambridge; Norval Foundation, Cape Town; Haus der Kulturen der Welt, Berlin, among others.

Kilomba’s work can be found in many prominent public collections around the world, including Tate Modern Collection, London; Royal Dutch Collection, Amsterdam; International African American Museum Collection, Charleston; Fitzwilliam Museum Collection, Cambridge, among others.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
18.04.2026 | Frankfurt am Main

Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt

Podiumsdiskussion, Vortrag

Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Veranstaltung
29.04.2026 | Frankfurt am Main

Kulturindustrie heute?

Podiumsdiskussion

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe "Frankfurter Schule" mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.

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News
19.02.2026

Call for Applications – Postdoctoral Fellowships

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen sind für das akademische Jahr 2026/2027 mehrere Postdoctoral Fellowships mit einer Laufzeit von 10 Monaten (Beginn: 1. Oktober 2026) ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für alle Programme ist der 15. März 2026.

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Veranstaltung
20.03.2026 | Frankfurt am Main

40 Jahre Schengen-Raum

Kolloqium

Der 1984 geschlossene Schengen-Vertrag schuf einen heute 29 Staaten umfassenden Raum ohne Binnengrenzen, doch Migration über die Außengrenzen führte zuletzt zur Wiedereinführung von Kontrollen, auch durch die Bundesregierung ab 8. Mai 2025. Das Walter Hallstein-Kolloquium diskutiert die rechtliche Zulässigkeit, wirtschaftliche Folgen insbesondere für Arbeitsmigration und Arbeitsmarkt sowie die Zukunft des Schengen-Raums.

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News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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