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31.10.2025 | Frankfurt am Main
Vortrag

Geschlecht und Affekte in Zeiten rechtsautoritärer anti-demokratischer Mobilisierung

Keynote der Auftaktkonferenz des Forschungsverbunds „Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse“

In Ihrem Vortrag untersucht Prof. Dr. Birgit Sauer (Universität Wien) die Wechselwirkungen von Geschlechterverhältnissen, affektiver Politik und autoritären Strömungen.

Birgit Sauer war bis zu ihrer Pensionierung 2022 Universitätsprofessorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, gilt als international profilierte Expertin für Geschlechter­forschung und Demokratietheorie. Nach akademischen Stationen in Berlin, Freiburg, Klagenfurt, Mainz, Seoul, Boca Raton, Seattle, Stockholm und Berlin wurde sie u. a. mit dem Käthe-Leichter-Staatspreis (2015) sowie dem Wissenschaftspreis der Margaretha Lupac-Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie (2017) ausgezeichnet.

Der öffentliche Vortrag bildet zugleich die Keynote der Auftaktkonferenz des hessenweiten Forschungsverbunds „Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse“ (DemoReg), die im Rahmen des HMWK-Sofort-Programms 11+1 zur Stärkung der Demokratieforschung in Hessen am 31. Oktober und 1. November 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt stattfindet. Federführend ist die Philipps-Universität Marburg. Von Seiten der Goethe-Universität sind die Fachbereiche 4 und 11 sowie das Forschungszentrum Normative Ordnungen in das Projekt eingebunden. Am Verbund sind darüber hinaus die Universität Kassel, die Technische Universität Darmstadt, die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule Darmstadt, das Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main, das Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main und das Demokratiezentrum Hessen beteiligt.

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Anmeldung hier… 

Programm

17:30 – 17:45
Eröffnung durch die Sprecher*innen des Verbunds Prof. Dr. Ursula Birsl und Prof. Dr.  Thomas Biebricher

17:45 – 18:30
Grußworte von Christoph Degen (Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur), Prof. Dr. Thomas Nauss (Präsident der Philipps-Universität Marburg) und Prof. Dr. Michael Huth (Vizepräsident für Qualitätsmanagement, Infrastruktur und Technologietransfer der Goethe-Universität Frankfurt)

18:30 – 19:15
Keynote von Prof. Dr. Birgit Sauer – Geschlecht und Affekte in Zeiten rechtsautoritärer antidemokratischer  Mobilisierung

 

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
18.04.2026 | Frankfurt am Main

Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt

Podiumsdiskussion, Vortrag

Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Veranstaltung
29.04.2026 | Frankfurt am Main

Kulturindustrie heute?

Podiumsdiskussion

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe "Frankfurter Schule" mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.

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News
19.02.2026

Call for Applications – Postdoctoral Fellowships

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen sind für das akademische Jahr 2026/2027 mehrere Postdoctoral Fellowships mit einer Laufzeit von 10 Monaten (Beginn: 1. Oktober 2026) ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für alle Programme ist der 15. März 2026.

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Veranstaltung
20.03.2026 | Frankfurt am Main

40 Jahre Schengen-Raum

Kolloqium

Der 1984 geschlossene Schengen-Vertrag schuf einen heute 29 Staaten umfassenden Raum ohne Binnengrenzen, doch Migration über die Außengrenzen führte zuletzt zur Wiedereinführung von Kontrollen, auch durch die Bundesregierung ab 8. Mai 2025. Das Walter Hallstein-Kolloquium diskutiert die rechtliche Zulässigkeit, wirtschaftliche Folgen insbesondere für Arbeitsmigration und Arbeitsmarkt sowie die Zukunft des Schengen-Raums.

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News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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