16.05.2025
Zeitschriftenartikel

Gender, Self-Stereotyping, and Life Goals Predict Career Interest in Germany, Nigeria, and Turkey

Abstract

This study investigated how one’s gender, life goals, and self-stereotyping influence career interests in Germany, Nigeria, and Turkey. We examined agency and communion traits, as well as future goals related to status and family, to explore how gendered self-perceptions and life goals are associated with career interests among emerging adults (18–25 years) and adults under the age of 35 (25–34 years). In Study 1, we analysed gender differences in self-stereotyping and gendered career interests across the three countries. Results showed no gender differences in agency in any country. In Germany, women rated themselves higher on communal than men. Men in Germany and Turkey reported greater interest in male-typed careers, but no gender differences emerged for female-typed career interests in any country. Study 2, extended these findings by testing mediation models with future goals and self-stereotyping as parallel mediators between gender and career interests. Mediation pathways differed by country. The indirect effect of communion and family goals was significant for female-typed career interests in Nigeria and Turkey. Agency and status goals indirectly influenced the relationship between gender and male-typed career interests in Turkey. These findings suggest that social expectations and cultural norms significantly influence career decisions. Implications for practitioners and policymakers, highlight cultural variation in gendered career interest pathways. Supporting egalitarian self-concepts in Germany, addressing traditional gender norms in Turkey, and considering both cultural expectations and socio-economic constraints in Nigeria to promote gender-equitable career choices.



Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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