01.08.2025
Zeitschriftenartikel

Demokratie braucht Vielfalt – Vielfalt braucht Demokratie

Zusammenfassung

Es gibt sozial Benachteiligte, homosexuelle Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit Behinderungen. Wichtig ist es, Diversität anzuerkennen, da sie Teil unserer heutigen Gesellschaft ist. Zugleich, so der Philosoph Martin Saar, dürfen die Herausforderungen, die mit Diversität verbunden sind, nicht ignoriert werden. Unterschiedlichkeit erfordert viel Arbeit, da Menschen verschiedene Sprachen, Hintergründe und Kulturtraditionen haben. Umso bedeutsamer sei es, Diversität nicht nur als Vorteil zu sehen, sondern auch die Komplexität anzuerkennen. Die Frage ist, wie verschiedene Perspektiven und Werte in einer pluralen Gesellschaft zusammenkommen können, um sie zu fördern. Demokratie ist ein komplexer Prozess. Sie behandelt die Uneinigkeit in der Gesellschaft und sorgt dafür, dass Minderheitenrechte gewahrt bleiben. Demokratie macht Diversität handhabbar und hilft uns, mit Verschiedenheit zu leben. Das politische Projekt einer pluralen Gesellschaft ist demokratisch, da es die Vielfalt unterstützt und Konflikte konstruktiv verarbeitet. Gegen die Verfechter homogener Gesellschaften, die unsere Unterschiede spalten wollen, sei entschieden einzutreten.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
20.10.2026 | Frankfurt

Dr. h.c. Gerhard Wiese – Wirken als Ankläger im Auschwitz Prozess

Film, Podiumsdiskussion

Der Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963 bis 1965 gilt als ein zentraler Wendepunkt in der juristischen und öffentlichen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland. Dr. h.c. Gerhard Wiese, der als junger Staatsanwalt zum Anklägerteam des Prozesses gehörte, berichtet aus seiner Perspektive auf die damaligen Ermittlungen und die Hauptverhandlung. Im Gespräch mit der Historikerin Dr. Katharina Rauschenberger (Fritz Bauer Institut) wird die Bedeutung des Prozesses für die strafrechtliche Aufarbeitung der NS-Verbrechen in den Blick genommen.

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Publikation
21.09.2026 | Working Paper

Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten

Abich, Leon; Adams, Cosima; Biebricher, Thomas; Britz, Gabriele; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Dönges, Jan; Krause, Leon; Nitzschner, Patrick; Siebert, Hannes; Siefert, Julian; Stephanblome, Isabelle (2026): "Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten". DemoReg Working Paper 3.1.

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Veranstaltung
10.02.2027 | Frankfurt am Main

Shifting Visions of Peace and Security

Podiumsdiskussion, Ringvorlesungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).

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Veranstaltung
03.02.2027 | Frankfurt am Main

AI, War, and Big Tech

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
16.12.2026 | Frankfurt am Main

International arms control in a world of uncertainties

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
02.12.2026 | Frankfurt am Main

Enabling Authoritarianism: UN Peacekeeping and the Politics of Authoritarianism

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Sarah von Billerbeck (University of Reading) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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