16.10.2023

Digitaler Humor und die Kulturpolitik des öffentlichen Vertrauens in Nigeria – Vortrag von James Tunde Yeku im Rahmen der ConTrust Speaker Series

Inwieweit kann Humor in der digitalen Welt Konflikte und Vertrauen zwischen Bevölkerung und Staat vermitteln? In seinem Vortrag zum Auftakt der ConTrust Speaker Series im Wintersemester 2023/24 untersucht Dr. James Tunde Yékú wie sogenannte „Netizenships“, die unmittelbarste und verdichtetste Form des kulturellen und politischen Kommentars in den sozialen Medien, in Nigeria auf staatliche Institutionen wie beispielsweise die Polizei und ihre Außergerichtlichkeit und Gewalt reagieren und so Missstände in das öffentliche Blickfeld rücken.

Dr. James James Yékú ist Assistant Professor of African and African-American Studies an der University of Kansas, USA. Gegenwärtig ist er Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung am Institut für afrikanische Literaturen und Kulturen der Humboldt-Universität zu Berlin.
Der Vortrag findet am 30. Oktober um 18.15 Uhr im Gebäude „Normative Ordnungen“ auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt.

Weitere Informationen und Programm der ConTrust Speaker Series im Wintersemester 2023/24: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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