Mitglied

Prof. Dr Tobias Wille


  • Biografische Angaben

    Tobias Wille ist Inhaber der Professur (W1) für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt internationale Sicherheit an der Goethe-Universität Frankfurt sowie Associate Fellow am Peace Research Institute Frankfurt. Seine Forschung befasst sich mit Vertrauen und Misstrauen in der internationalen Politik, mit Fragen der internationalen Sicherheit und mit Diplomatie. Er studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Yale University und der London School of Economics and Political Science. Seine Promotion erfolgte 2017 an der Goethe-Universität Frankfurt. Von 2018 bis 2020 war er Marie Skłodowska-Curie Global Fellow am Institute for War and Peace Studies der Columbia University und von 2024 bis 2025 John F. Kennedy Memorial Fellow am Center for European Studies in Harvard.

    Forschungsschwerpunkte: Internationale Sicherheit, Diplomatie, internationale Institutionen

  • Publikationen

    2026 2025

    Auswahl

    Martill, Benjamin, und Tobias Wille (i.E.) „Brexit and the Trust Paradox of Sovereigntist Internationalism“. International Theory.
    Wille, Tobias, Hendrik Simon, Christopher Daase und Nicole Deitelhoff (Hrsg.). (2026). New Perspectives on Trust in International Conflicts. Forum in International Studies Review 28 (1).
    Wille, Tobias (2025). „From Trust to Trusting: Bringing a Practice Perspective to Bear on Trust Research in International Relations“. Cooperation and Conflict, online first.
    Wille, Tobias, und Benjamin Martill (2023). „Trust and Calculation in International Negotiations: How Trust was Lost after Brexit“. International Affairs 99 (6): 2405–22.
    Schindler, Sebastian, und Tobias Wille (2019). „How Can We Criticize International Practices?“. International Studies Quarterly 63 (4): 1014–24.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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News
19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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News
03.06.2026

Crisis Talk zu Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie in Europa

Vertrauen, Zusammenhalt, Demokratie – drei große Begriffe, die in Europa derzeit allgegenwärtig sind und am 02. Juni 2026 im "Crisis Talk" in Brüssel diskutiert wurden.

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News
26.05.2026

Neuer Sammelband zu Ehren von Ute Sacksofsky

Der Sammelband „Gerechtigkeit als Thema der Rechtswissenschaft“ bündelt die Beiträge des Ehrensymposiums zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. hc. Ute Sacksofsky und beleuchtet aus intergenerationeller Perspektive zentrale Fragen feministischer Rechtswissenschaft zu Geschlecht, Gerechtigkeit, Gleichheit und juristischen Methoden.

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