Mitglied

Prof. Dr. h.c. Nicola Fuchs-Schündeln

  • Biografische Angaben

    Nicola Fuchs-Schündeln is Professor of Macroeconomics and Development at Goethe University Frankfurt. Prior to joining Goethe University in 2009, she was an assistant professor at Harvard University. She received her PhD in economics from Yale University in 2004. Nicola Fuchs-Schündeln is programme director of the macroeconomics and growth programme at the CEPR, chairwoman of the Review of Economic Studies, and elected fellow of the Econometric Society. She received the 2018 Gottfried Wilhelm Leibniz Prize of the German Science Foundation, the highest scientific award in Germany, and the 2016 Gossen Prize of the German Economic Association. In 2018, she was also awarded an ERC Consolidator Grant, and in 2010 an ERC Starting Grant. She is a member of the German National Academy of Sciences Leopoldina, the Scientific Advisory Board of the German Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Action, and of the Franco-German Council of Economic Experts. She holds many affiliations in international research networks.

     

  • Publikationen

    Auswahl

    Fuchs-Schündeln, Nicola / Krueger, Dirk / Ludwig, Alexander / Popova, Irina (2022): The Long Term Distributional and Welfare Effects of Covid-19 School Closures, Economic Journal.

    Fuchs-Schündeln, Nicola / Schündeln, Matthias 2020: The Long-Term Effects of Communism in Eastern Europe, Journal of Economic Perspectives, 43(2), 172-191.

    Fuchs-Schündeln, Nicola / Masella, Paolo / Paule-Paludkiewicz, Hannah 2020: Cultural Determinants of Household Saving Behavior, Journal of Money, Credit and Banking, 85(5), 1035-1070.

    Fuchs-Schündeln, Nicola / Schündeln, Matthias 2015: On the Endogeneity of Political Preferences: Evidence from Individual Experience with Democracy, Science, 347(6226), 1145-1148.

    Alesina, Alberto / Fuchs-Schündeln, Nicola 2007: Good Bye Lenin (or not?) – The Effect of Communism on People’s Preferences, American Economic Review, 97(4), 1507-1528.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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