Mitglied

Prof. Dr. Matthias Schündeln

  • Biografische Angaben

    Matthias Schündeln ist Professor für Entwicklungsökonomie am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. Er promovierte an der Yale University und war anschließend 5 Jahre lang als Assistant Professor an der Harvard University tätig. Seit 2009 ist er Professor an der Goethe-Universität Frankfurt mit Aufenthalten als Gastprofessor an der Stanford University, der University of New South Wales (Australien) und der Columbia University. In seiner Forschung beschäftigt er sich aktuell unter anderem mit den sozialen Effekten und den Umweltauswirkungen von Entwicklungsaktivitäten, inklusive solcher, die lokale Gruppen in die Umsetzung mit einbeziehen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner aktuellen Arbeit sind Studien zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung in ärmeren Ländern.

    Forschungsschwerpunkte: Entwicklungsökonomie

     

     

     

  • Publikationen

    2026

    Auswahl

    Prakash Pathak und Matthias Schündeln (im Erscheinen): Institutions under Pressure: The Effect of Community Groups on Forest Preservation after a Natural Disaster. In: Economic Journal.

    Prakash Pathak und Matthias Schündeln (2022): Natural Disasters, Discrimination, and Favoritism: Quasi‐Experimental Evidence from the 2015 Earthquake in Nepal. In: Journal of Public Economics 209, 2022, 104607.

    Simon Heß, Dany Jaimovich und Matthias Schündeln (2021): Environmental Effects of Development Programs: Experimental Evidence from West African Drylands. In: Journal of Development Economics 153, 102737.

    Simon Heß, Dany Jaimovich und Matthias Schündeln (2021): Development Projects and Economic Networks: Lessons from Rural Gambia. In: Review of Economic Studies 88(3), 1347–1384.

    Nicola Fuchs-Schündeln und Matthias Schündeln (2020): The Long-term Effects of Communism in Eastern Europe. In: Journal of Economic Perspectives 34(2) 172-191.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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