Principal Investigator

Prof. Dr. Johannes Völz

  • Biografische Angaben

    Prof. Dr. Johannes Völz (born 1977) is Heisenberg Professor of American Studies, Democracy, and Aesthetics at the Institute of English and American Studies, Goethe-University Frankfurt. He serves on the Board of Directors of Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg, Frankfurt’s Institute for Advanced Study in the Humanities, where he launched and co-directs the research focus „Democratic Vistas: Reflections on the Atlantic World“ (with Prof. Dr. Gunther Hellmann). He also serves on the editorial board of WestEnd: Neue Zeitschrift für Sozialforschung, the journal of the Institut für Sozialforschung. He currently leads the DFG research project „American Literature and the Transformation of Privacy.“ Moreover he is designated speaker of a Graduiertenkolleg initiative on „The Aesthetics of the Democratic Way of Life.“ Prof. Völz received his dissertation from the John F. Kennedy-Institute of North American Studies of the Free University Berlin and his habilitation from Goethe-University Frankfurt. He was awarded a Heisenberg Professorship by the German Research Foundation in 2016. Over the course of his career, he has spent five years of research in the U.S., at Harvard University, the University of California, Berkeley, and Stanford University. His work lies at the intersection of literary studies, cultural studies, aesthetics, and political theory. In the context of ConTrust, he focuses on the research field of political media aesthetics and affect. In the Summer term 2022, he is Visiting Fellow at the Institute of Human Sciences, Vienna. From Winter 2022 to Summer 2023, he will be Senior Fellow at the Käte-Hamburger-Kolleg for Global Cooperation Research, Duisburg.

  • Publikationen

    Voelz, Johannes. The Poetics of Insecurity: American Fiction and the Uses of Threat. New York: Cambridge University Press, 2018.

    „Populism and the Politics of Distrust.“ The People: Belonging, Exclusion, and Democracy. Hg. Benjamin Kohlmann und Matthew Taunton. Cambridge: Cambridge UP, 2022 (forthcoming)

    Voelz, Johannes. “Toward an Aesthetics of Populism, Part I: The Populist Space of Appearance.” Yearbook of Research in English and American Literature (REAL) 34 (2018): 203–228.

    Voelz, Johannes (with Tom Freischläger). “Toward an Aesthetics of Populism, Part II: The Aesthetics of Polarization.” Yearbook of Research in English and American Literature (REAL) 35 (2019). 261–286.

    “Reading Populism with Bourdieu and Elias.” Reading the Social in American Studies. Hg. Astrid Franke, Stefanie Müller, Katja Sarkowsky. New York: Palgrave, 2022. 233-258.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
18.04.2026 | Frankfurt am Main

Das Prinzip Donald Trump und die Verrohung der Welt

Podiumsdiskussion, Vortrag

Ein neuer Politikstil macht international Karriere. Er ist gekennzeichnet von Vulgarität, Verrohung und erklärter Rechtsfeindschaft. Machtinteressen werden nicht mehr juristisch bemäntelt. Stattdessen wird das angebliche Recht des Stärkeren zur Staatsdoktrin gemacht – innenpolitisch wie außenpolitisch. Treibende Kraft hinter dieser Verrohung der politischen Sitten ist ein US-Präsident, der nicht nur die amerikanische Gesellschaft und Kultur, sondern auch die globale Ordnung nach seinen Vorstellungen und Interessen umgestaltet. Die Römerberggespräche wollen diesen Politikstil verstehen.

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Veranstaltung
29.04.2026 | Frankfurt am Main

Kulturindustrie heute?

Podiumsdiskussion

Das Gespräch „Kulturindustrie heute?“ widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Rahmen der Gesprächsreihe "Frankfurter Schule" mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten.

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Veranstaltung
20.03.2026 | Frankfurt am Main

40 Jahre Schengen-Raum

Kolloqium

Der 1984 geschlossene Schengen-Vertrag schuf einen heute 29 Staaten umfassenden Raum ohne Binnengrenzen, doch Migration über die Außengrenzen führte zuletzt zur Wiedereinführung von Kontrollen, auch durch die Bundesregierung ab 8. Mai 2025. Das Walter Hallstein-Kolloquium diskutiert die rechtliche Zulässigkeit, wirtschaftliche Folgen insbesondere für Arbeitsmigration und Arbeitsmarkt sowie die Zukunft des Schengen-Raums.

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News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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News
05.01.2026

Wir trauern um Thomas M. Schmidt

Mit Thomas M. Schmidt, der am letzten Tag des Jahres 2025 verstorben ist, in dem wir erst wenige Monate zuvor seinen 65. Geburtstag mit einem Symposium begingen, verlieren wir einen der großen Religionsphilosophen unserer Zeit. Sein jäher Tod reißt eine Lücke in die Gemeinschaft der Forschenden, die wie er zu verstehen suchen, was die Rolle der Religion in den säkularen Gesellschaften unserer Zeit ist und sein kann. Zugleich wird er als der wunderbare Mensch fehlen, der er war.

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