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Biografische Angaben
Sabine Müller-Mall ist seit 2025 Professorin für Recht und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main am Center for Critical Computational Studies und am Fachbereich Rechtswissenschaften und war von 2014 – 2025 Professorin für Rechts- und Verfassungstheorie mit interdisziplinären Bezügen an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden. Zuvor war sie Postdoc am SFB 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ (FU/HU Berlin). 2010 wurde sie mit einer Arbeit über „Performative Rechtserzeugung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Sie forscht insbesondere zur Normativität, zum Urteilen, zum Verhältnis von Recht und Politik, zu den Rückwirkungen komputationaler Techniken auf die Bedingungen von Recht und Politik sowie zum Verhältnis von Ästhetik und Recht.
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Publikationen
Auswahl
Müller-Mall, Sabine 2025: Liberté et calcul, Paris. (überarbeitete Version in Übersetzung von Müller-Mall, Sabine 2020: Freiheit und Kalkül. Die Politik der Algorithmen, Ditzingen)
Müller-Mall, Sabine (gemeinsam mit Johannes Haaf) 2025: On the Constitution of Algorithms, in: Burchard/Spiecker gen. Döhmann: Algorithmic Transformations of Power, Baden-Baden, S. 165-178.
Müller-Mall, Sabine (gemeinsam mit Christoph Möllers) 2024: Theorien der Verfassung. Hamburg: Junius.
Müller-Mall, Sabine (2023): Verfassende Urteile. Eine Theorie des Rechts. Berlin: Suhrkamp.
Müller-Mall, Sabine (2022): Jenseits des Spektakels. Über die Rechtsprechung und andere Sachen, in: Zeitschrift für Ideengeschichte XVI/3, 11-17.