Projekte und Positionen im Forschungszentrum
Förderperiode 2019-2021
Projektleitung: Sprache und Praxis von Religion. Zur normativen Bedeutung religiöser Symbole und Rituale | Forschungsschwerpunkt 3 – Zerfaserte Ordnungen: Gesellschaftlicher Zusammenhalt unter Bedingungen radikaler Pluralität
Förderperiode 2012-2017
Projektleitung: Multinormativität | Forschungsfeld 1
Projektleitung: Genese und Geltung des Konzepts des Säkularen | Forschungsfeld 2
Förderperiode 2007-2012
Projektleitung: Die Schule von Salamanca | Forschungsfeld 1
Projektleitung: Menschenwürde in der Frühen Neuzeit | Forschungsfeld 2
Fachrichtungen
Philosophie
Forschungsschwerpunkte
Philosophie des Mittelalters, Praktische Philosophie, Politische Philosophie, Kritische Theorie
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Biografische Angaben
Schwerpunkte seiner derzeitigen Forschungen bilden die „Schule von Salamanca und ihre politisch-juristische Sprache“, die Theorien des ‚Gerechten Kriegs und des Rechtsfriedens‘ in der Neuzeit und Gegenwart“ und die „Lehre von der ‚Lex naturalis‘ und dem ‚Ius naturale‘ in der Philosophie des Mittelalters und der Gegenwart“
Seit 2017: Gründungsdirektor der Johanna Quandt Akademie zur Förderung des international am besten ausgewiesenen wissenschaftlichen Nachwuchses an der Goethe-Universität (zusammen mit Prof. Enrico Schleiff)
2017: Gemeinsam mit Volker Mosbrugger Träger des Hessischen Kulturpreises für besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft und Kulturvermittlung
Seit 2015: Mitglied des Forschungsrats der Goethe-Universität
2015-2019: Projektleiter des Teilprojekts „Potestas, Iurisdictio und Dominium: Schwäche- und Gewaltendiskurse im 13. und 14. Jahrhundert“ im DFG geförderten SFB 1095 „Schwächediskurse und Ressourcenregime“
Seit 2012: Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität in Bad Homburg
2012-2018: Projektleiter im Teilprojekt „Nachhaltigkeit“ im BMBF-Verbundprojekt „Saisir l’Europe – Europa als Herausforderung“
Seit 2009: Mitglied der Frankfurter Wissenschaftlichen Gesellschaft
2009-2015: Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit besonderer Zuständigkeit für Forschung und Geisteswissenschaften. In die Zeit der Tätigkeit als Vizepräsident fielen die Gründung der Akademie für Bildungswissenschaften und Lehramtsausbildung, die Gründung des Instituts für Studien der Kultur und Religion des Islam sowie des Zentrums für Islamische Studien, die Gründung des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften, die Errichtung der „Dagmar-Westberg-Vorlesungen für die Geisteswissenschaften“, die Errichtung des Institut Franco-Allemand de Sciences Historiques et Sociales (IFRA) in Kooperation mit EHESS (Paris), die Anbahnung der Kooperation mit den Universitäten Mainz und Darmstadt, die Eröffnung des Brüsseler Büros der GU bei der Europäischen Union, der Ausbau des Forschungskollegs Humanwissenschaften zu einem „Institute for Advanced Studies“, die Unterstützung des IZO durch die Einführung einer Dauerprofessur für Koreanistik, der Ausbau des Instituts für Judaistik und die Erhaltung der Musikwissenschaften und der Archäologischen Institute an der Goethe-Universität u.a.m.
Seit 2007: Mitglied im Direktorium und PI des Exzellenzclusters 243 „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität
Seit 2006: Leiter der „Sektion für Philosophie“ der Görres-Gesellschaft
2004-2008: Mitglied im Fachkollegium Philosophie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)Seit 1999: Mitglied im Direktorium des Wissenschaftlichen Zentrums: Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) der Goethe-Universität
1999-2009: Teilprojektleiter und stellvertretender Sprecher des DFG geförderten Forschungskollegs SFB 435 „Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel“ an der Goethe-Universität
1999-2003: Direktor des „Instituts für Religionsphilosophische Forschung (IRF)“ an der Goethe-Universität
Von 1996 bis 1997 und von 2007 bis 2009 Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität (1996-1997: Zusammenlegung der Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften)
Seit 1994: Professor für Philosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität sowie Adjunct Professor of Philosophy am Department of Philosophy der Saint Louis University, St. Louis/USA (Graduate Faculty)
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Publikationen
2024 2023 2015Auswahl
Lutz-Bachmann, Matthias 2021: Hoffnung aus Vernunft. Kants Hoffnung auf ein „ethisches Gemeinwesen“, in: Gruber, Franz/ Knapp, Markus (Hrsg.): Wissen und Glauben, Freiburg i.Br., S. 145-205.
Lutz-Bachmann, Matthias 2022: Die Frage nach Gott in der postsäkularen Konstellation, in: Viertbaur, Klaus/ Lang, Stephan (Hrsg.), Gott nach Kant?, Hamburg, S. 44-74.
Lutz-Bachmann, Matthias 2024: Die Transformation des Konzepts des „Gerechten Kriegs“ (Bellum iustum) in der Geschichte der Philosophie: Von Thomas von Aquin bis zur Schule von Salamanca, in: Martín Gómez, María (Hrsg.), El pensiamento vivo de la Escuela de Salamanca: Filosofia y Guerra, Granada, S. 5-26.
Lutz-Bachmann, Matthias 2025: Ius naturale und Lex naturalis bei Autoren der „Schule von Salamanca“, in: Lutz, Ralf u.a. (Hrsg.): Natur und Vernunft. Zur Wiederentdeckung naturrechtlichen Denkens in der Ethik, Berlin/Boston, S. 113-130.
Lutz-Bachmann, Matthias 2026: Machtpolitik und Religion. Der Streit um den Victoria-Altar in der kaiserzeitlichen Spätantike und seine Implikationen für ein Konzept des „Dialogs der Religionen“, in: Fidora, Alexander (Hrsg): Religionsdialoge und Wissensordnungen in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit.
Lutz-Bachmann, Matthias (Hrsg.): Religionsdialoge und Wissensordnungen in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit, Tübingen, S. 5-54.