Mitglied

Prof. Dr. Andrea Kießling

Fotograf: Frank Hisam
Fotograf: Frank Hisam
  • Biografische Angaben

    Prof. Dr. Andrea Kießling ist seit 2022 Professorin an der Goethe-Universität und in dieser Funktion auch Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht (ineges). Von 2001 bis 2006 studierte sie Rechtswissenschaft an der Universität Münster, bevor sie von 2007 bis 2009 das Rechtsreferendariat am Landgericht Essen mit einer Station u.a. in Kairo absolvierte. Im Anschluss war sie an der Ruhr-Universität Bochum als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Akademische Rätin auf Zeit tätig, wo sie 2012 mit einer migrationsrechtlichen Arbeit promoviert wurde und sich 2021 zum „Recht der öffentlichen Gesundheit“ habilitierte. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich u.a. mit aktuellen bevölkerungsbezogenen Fragen des Gesundheitsrechts, insbesondere dem Hitzeschutz und dem Infektionsschutz, dem Existenzsicherungssicherungsrecht (Bürgergeld, Grundsicherung, Sanktionen) sowie gefahrenabwehrrechtlichen Themen.

    Forschungsschwerpunkte: Gesundheitsrecht, Sozialrecht, Polizeirecht

  • Publikationen

    2026

    Auswahl

    Kießling, Andrea (2023): Das Recht der öffentlichen Gesundheit – Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung als Aufgaben des Staates, Tübingen

    Kießling, Andrea / Gallon, Johannes / Anna-Lena Hollo (2023): Epidemiegesetz. Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Rechtsgrundlagen der Epidemiebekämpfung, Baden-Baden

    Kießling, Andrea (2024): Krisenbekämpfung und Krisenbekämpfungsfolgen: die Berücksichtigung besonderer Belastungen als Herausforderung für Verfassungs-, Staatshaftungs- und Sozialrecht, in: VSSAR 2024, S. 183–215

    Kießling, Andrea (2024): Öffentliches und Privates Pandemie- und Pandemiefolgenrecht, in: Kahl, Wolfgang / Ludwigs, Markus (Hrsg.), Handbuch des Verwaltungsrechts, Band VI: Verwaltungsrecht und Privatrecht, Heidelberg, S. 1027–1072

    Kießling, Andrea (2024): Die Rolle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Gesundheitswesen nach der Pandemie, in: MedR 2024, S. 688–697

     

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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