Assoziiertes Mitglied

Dr. Irene Weipert-Fenner

  • Biografische Angaben

    Dr. Irene Weipert-Fenner (geb. 1982) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF) sowie Principal Investigator bei ConTrust. Als vergleichende Politikwissenschaftlerin beschäftigt sie sich mit Autokratien und Demokratisierung sowie Protesten und sozialen Bewegungen mit einem regionalen Schwerpunkt auf den Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika. Frau Weipert-Fenner hat an der Goethe-Universität in der Politikwissenschaft promoviert. Für ihre Dissertation „The Autocratic Parliament. Power and Norm Dynamics in Egypt, 1866 -2011“ erhielt sie 2014 den Dissertationspreis der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO).

  • Publikationen

    2025

    Weipert-Fenner, Irene/Rossi, Federico M./Sika, Nadine/Wolff Jonas (Hg.): Trust and Social Movements, Special issue of the International Journal for Comparative Sociology, forthcoming, 2024.

    Weipert-Fenner, Irene: Budget politics and democratization in Tunisia: The loss of  consensus and the erosion of trust, in:  Mediterranean Politics 2023, DOI: 10.1080/13629395.2023.2207429.

    Weipert-Fenner, Irene: „Go local, go global: Studying popular protests in the MENA post-2011“ in: Mediterranean Politics, 2021.26(5), 563-585: https://doi.org/10.1080/13629395.2021.1889286

    Weipert-Fenner, Irene: The Autocratic Parliament. Power and Legitimacy in Egypt, 1866-2011, Syracuse, NY: Syracuse University Press, 2020

    Weipert-Fenner, Irene: „Unemployed mobilisation in times of democratisation: the Union of Unemployed Graduates in post-Ben Ali Tunisia“ in: Journal of North African Studies, 25(1), 2020, S. 53-75. DOI: 10.1080/13629387.2018.1535317

    Socioeconomic Protests in MENA and Latin America. Egypt and Tunisia in Interregional Comparison. Herausgegeben mit Jonas Wolff, Houndmills, Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2020.

    Clientelism and Patronage in the Middle East and North Africa: Networks of Dependency. Herausgegeben mit Laura Ruiz de Elvira und Christoph Schwarz, New York, London: Routledge, 2018.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
12.02.2026

Satanistische Politik und der Niedergang der Vernunft in liberalen Demokratien

Ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 lud das Forschungszentrum zur Ringvorlesung „Am Scheidepunkt. Zur Krise der Demokratie“. Zum Abschluss hat der Philosoph Michael Rosen von der Harvard University sein Konzept der „satanic politics“ als eine Variante der politischen Deutung der Welt vorgestellt.

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News
09.02.2026

Zur Aktualität des Gewaltbegriffs anhand von Camus und Derrida

Prof. Dr. Christine Abbt von der Universität St. Gallen hat im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ einen Vortrag über Demokratien und den Gewaltbegriff gehalten. Unter dem Titel „Demokratien verteidigen. Zur Aktualität des Gewaltbegriffs bei Camus und Derrida“ besprach die Philosophin Formen von Gewalt und Revolte und ordnete diese im Hinblick auf ein demokratisches Setting ein.

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Publikation
04.02.2026 | Zeitschriftenartikel

New Perspectives on Trust in International Conflicts

Wille, Tobias; Simon, Hendrik; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Wheeler, Nicholas J.; Holmes, Marcus; Rathbun, Brian C.; Acharya, Amitav; Mitzen, Jennifer (2026): „New Perspectives on Trust in International Conflicts“. In: International Studies Review 28 (1), viaf027. 

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News
02.02.2026

Staatlicher Wettbewerb um Menschen – David Owen über civil geopolitics

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt – Zur Zukunft der Demokratie“ präsentierte David Owen von der Universität Southampton sein Konzept der civil geopolitics.

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News
20.01.2026

Christine Hentschel über Neuorientierungen in katastrophischen Zeiten

Im Rahmen der Ringvorlesung „Am Scheidepunkt? Zur Krise der Demokratie“ sprach die Soziologin über das Leben in und den Umgang mit katastrophischen Zeiten. Vor dem Hintergrund der Zerstörung der Lebensbedingungen, Kriegen, dauerhafter Krisenhaftigkeit sowie der Bedrohungen der Demokratie widmete sich Hentschel dem Einsickern des Katastrophischen in den gesellschaftlichen Alltag und einem sich verändernden aktivistischen und literarischen Umgang mit der Zukunft.

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News
05.01.2026

Wir trauern um Thomas M. Schmidt

Mit Thomas M. Schmidt, der am letzten Tag des Jahres 2025 verstorben ist, in dem wir erst wenige Monate zuvor seinen 65. Geburtstag mit einem Symposium begingen, verlieren wir einen der großen Religionsphilosophen unserer Zeit. Sein jäher Tod reißt eine Lücke in die Gemeinschaft der Forschenden, die wie er zu verstehen suchen, was die Rolle der Religion in den säkularen Gesellschaften unserer Zeit ist und sein kann. Zugleich wird er als der wunderbare Mensch fehlen, der er war.

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Publikation
19.12.2025 | Sammelband

Faszination und Freiheit 

Günther, Klaus; Zabel, Benno (Hrsg.) (2025): Faszination und Freiheit - Gegenwartsdiagnosen im Anschluss an Christoph Menkes Theorie der Befreiung, Weilerswist (Velbrück Wissenschaft).

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Publikation
12.12.2025 | Sammelband

Zwischen Transformation und Abolitionismus. Das Strafrecht und die Vielfalt der Alternativen

Tobias Singelnstein, Christoph Burchard (2025)

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Publikation
12.12.2025 | Buchkapitel

Was bleibt von der Verantwortung jenseits der Strafe übrig?

Günther, Klaus (2025): „Was bleibt von der Verantwortung jenseits der Strafe übrig?“. In: Zabel Benno; Singelnstein; Tobias und Burchard, Christoph (Hrsg.): Zwischen Transformation und Abolitionismus. Das Strafrecht und die Vielfalt der Alternativen. Velbrück Wissenschaft, S. 207-241.

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