Leibnizpreis-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“

Die Leibnizpreis-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“ beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten einer kritischen Theorie der Gerechtigkeit jenseits des Staates, von den normativen Grundlagen und Verwendungsweisen des Begriffs der Gerechtigkeit innerhalb verschiedener sozialer, politischer und philosophischer Kontexte bis hin zu den zentralen Ungerechtigkeiten der gegenwärtigen transnationalen Ordnung. Eine Theorie transnationaler Gerechtigkeit muss nicht nur die Realitäten transnationale Ökonomie, politische und rechtliche Verhältnisse in den Blick nehmen; sie muss auch auf Grundlagen beruhen, die universale Gültigkeit beanspruchen können.

Ein Ziel ist es daher, ein transnationales Netzwerk mit Forscherinnen und Forschern aus allen Regionen der Welt aufzubauen, um mit ihnen Probleme der Gerechtigkeit in transnationaler Perspektive zu diskutieren. Aktuell bestehen Kooperationen mit ForscherInnen in Lateinamerika, Nordamerika, Afrika, dem Mittleren Osten, Indien und China.

Finanziert wird die Leibnizpreis-Forschungsgruppe aus Mitteln des Leibniz-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die Prof. Dr. Rainer Forst 2012 den Gottfried Wilhelm Leibniz Preis verlieh.

Sprecher der Leibnizpreis-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“ ist Prof. Dr. Rainer Forst

Kontakt: forst@em.uni-frankfurt.de

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
27.10.2026

Erinnerung als Auftrag: Ehemaliger Staatsanwalt Gerhard Wiese berichtet über den Frankfurter Auschwitz-Prozess

Wie konnte es in der Bundesrepublik der 1960er-Jahre gelingen, die Verbrechen von Auschwitz vor Gericht zu verhandeln? Dr. h. c. Gerhard Wiese, der als junger Staatsanwalt zum Anklägerteam des Frankfurter Auschwitz-Prozesses gehörte, berichtete aus eigener Erfahrung über das Verfahren.

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Veranstaltung
13.11.2026 | Frankfurt am Main

When Design Gets Political

Ausstellungen, Konferenz, Podiumsdiskussion, Vortrag, Workshop

Der dritte Tag der Design Policy Days an der Goethe-Universität Frankfurt richtet sich an alle, die Design als politische Kraft denken. Gemeinsam mit dem Deutschen Designtag und der World Design Capital 2026 widmet er sich in Roundtables, Projektpräsentationen, Workshops und Ausstellungen der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungsprozesse integrieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungsfeld verstanden werden?

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Publikation
21.09.2026 | Working Paper

Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten

Abich, Leon; Adams, Cosima; Biebricher, Thomas; Britz, Gabriele; Daase, Christopher; Deitelhoff, Nicole; Dönges, Jan; Krause, Leon; Nitzschner, Patrick; Siebert, Hannes; Siefert, Julian; Stephanblome, Isabelle (2026): "Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten". DemoReg Working Paper 3.1.

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Veranstaltung
10.02.2027 | Frankfurt am Main

Shifting Visions of Peace and Security

Podiumsdiskussion, Ringvorlesungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).

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Veranstaltung
03.02.2027 | Frankfurt am Main

AI, War, and Big Tech

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
16.12.2026 | Frankfurt am Main

International arms control in a world of uncertainties

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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