27.02.2025

„Das Ende des Westens – Wie geht es weiter?“ – 57. Römerberggespräche am 15. März 2025

Die globale politische Lage hat sich grundlegend gewandelt. Ist es bereits zu früh, das „Ende des Westens“ zu erklären? Jedenfalls erscheint die Wertegemeinschaft, die einst den Westen prägte, gespalten und geschwächt. Das Verhältnis Europas zu den USA wird in den kommenden Jahren neu bewertet werden müssen. Weltweit gewinnen autoritäre Regime an Einfluss, denen Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte wenig bedeuten, während Tech-Milliardäre zunehmend in oligarchischer Manier neue Konzepte von Politik und Gesellschaft entwickeln, in denen wirtschaftliche Interessen über liberale Werte gestellt werden. Die Bundestagswahl in Deutschland und die darauffolgenden Koalitionsverhandlungen werden vor dem Hintergrund dieser globalen Veränderungen innerhalb der transatlantischen Wertegemeinschaft geführt. Welche Perspektiven bieten sich derzeit für Deutschland und Europa, sowohl im Hinblick auf ihre Werte als auch auf ihre wirtschaftliche Stärke? Wie könnte sich unsere Position in dieser neuen globalen Ordnung entwickeln? Und welche alternativen Modelle existieren, die verhindern sollen, dass die neue Weltordnung in die Hände extremistischer Gegner liberaler, demokratischer Gesellschaften fällt?

Die 57. Römerberggespräche, die am 15. März 2025 tagsüber im Chagall des Schauspiels Frankfurt stattfinden, beschäftigen sich daher mit der Frage „Das Ende des Westens – Wie geht es weiter?“. Als Gesprächspartner*innen und Vortragende werden Claus Leggewie (Politikwissenschaftler), Annika Brockschmidt (Journalistin und Autorin), Irina Scherbakowa (Germanistin und Historikerin), Sebastian Conrad (Historiker), Katharina Nocun (Publizistin), Svenja Behrendt (Juristin) sowie Gunther Hellmann (Politikwissenschaftler, Forschungszentrum „Normative Ordnungen“) erwartet. Moderiert wird die Veranstaltung von Hadija Haruna-Oelker (Journalistin) und Cécile Schortmann (Journalistin und Fernsehmoderatorin).

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
10.02.2027 | Frankfurt am Main

Shifting Visions of Peace and Security

Podiumsdiskussion, Ringvorlesungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).

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Veranstaltung
03.02.2027 | Frankfurt am Main

AI, War, and Big Tech

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
16.12.2026 | Frankfurt am Main

International arms control in a world of uncertainties

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
02.12.2026 | Frankfurt am Main

Enabling Authoritarianism: UN Peacekeeping and the Politics of Authoritarianism

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Sarah von Billerbeck (University of Reading) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
25.11.2026 | Frankfurt

Deterrence in “Post-Liberal Times“

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Maria Mälksoo (Copenhagen University) (Goethe-Universität/PRIF/Normative Orders) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
18.11.2026 | Frankfurt am Main

The Case for (Neo)colonialism: Neotrusteeship in International Relations as the ‘Imperial Mind’ of the ‘Colonial Present’

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Nick Lemay-Hébert (Manchester University) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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