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03.09.2024 | Brüssel

Europäische Regression? Zum Stand der Demokratie 100 Tage nach der Europawahl 2024

Der befürchtete Erd­rutsch zugunsten der extremen Rechten ist bei der dies­jährigen Europa­wahl ausge­blieben, wenn auch diese Parteien zugelegt haben. Hat der Erfolg natio­nalistischer und rechts­radikaler Positionen die EU in eine Krise versetzt, die im nationalen Kontext zuletzt oft als (anti-)demo­kratische Regression beschrieben wurde? 100 Tage nach der Wahl disku­tieren die Gäste dieses Crisis Talks über den Stand der euro­päischen Demokratie. Welche Wege finden die EU-Institu­tionen, um das Vertrauen der Bürger­innen und Bürger in die europäischen Insti­tutionen wieder zu stärken? Wie gelingt es, die gemeinsame, durch Vernunft geleitete Problem­lösung im Bewusst­sein der Menschen an die Stelle nationalistischer Parolen zu stellen?

 

Programm

Begrüßung

Parinas Parhisi, Referatsleiterin Gestaltung der Zukunft der EU, Vertretung des Landes Hessen bei der EU

Stefan Kroll, PRIF

Impuls

Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philo­sophie und Direktor des Forschungs­zentrums „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität

Podiumsdiskussion

Rainer Forst

Katarina Barley, Vize­präsidentin des Euro­päischen Parlaments

Sven Simon, Mitglied des Euro­päischen Parlaments

Moderation: Rebecca C. Schmidt, Geschäfts­führerin des Forschungs­­zentrums Normative Ordnungen

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsnetzwerk „Umweltkrisen – Krisenumwelten“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fort­schritts. In Krisen­situationen ist die von großer Hetero­genität geprägte und auf kon­sensuale Meinungs­bildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahr­nehmungen herzustellen, Blockaden zu über­winden und Integration zu gestalten. Das Leibniz-Forschungs­netzwerk „Umweltkrisen – Krisen­umwelten“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
10.02.2027 | Frankfurt am Main

Shifting Visions of Peace and Security

Podiumsdiskussion, Ringvorlesungen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times” mit Lisbeth Zimmermann (Goethe University/Normative Orders), Antonia Witt (PRIF), Siddarth Tripathi (University of Erfurt). Moderation: Jonas Wolff (Goethe University/PRIF/Normative Orders).

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Veranstaltung
03.02.2027 | Frankfurt am Main

AI, War, and Big Tech

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Ingvild Bode (University of Southern Denmark)im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
16.12.2026 | Frankfurt am Main

International arms control in a world of uncertainties

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Malte Göttsche (TU Darmstadt/PRIF) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
02.12.2026 | Frankfurt am Main

Enabling Authoritarianism: UN Peacekeeping and the Politics of Authoritarianism

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Sarah von Billerbeck (University of Reading) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
25.11.2026 | Frankfurt

Deterrence in “Post-Liberal Times“

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Maria Mälksoo (Copenhagen University) (Goethe-Universität/PRIF/Normative Orders) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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Veranstaltung
18.11.2026 | Frankfurt am Main

The Case for (Neo)colonialism: Neotrusteeship in International Relations as the ‘Imperial Mind’ of the ‘Colonial Present’

Ringvorlesungen, Vortrag

Vortrag von Nick Lemay-Hébert (Manchester University) im Rahmen der Ringvorlesung “Peace and Security in Post-Liberal Times”.

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