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10.10.2026 | Frankfurt
Podiumsdiskussion

Von der East West Street zum Anthropozän: Das Recht gegen Gewalt und Zerstörung

Philippe Sands im Gespräch mit Hendrik Simon

Wie kann das Recht auf Massengewalt und schwerste Verbrechen antworten? Die Frage ist alt – und wird angesichts der Kriege unserer Gegenwart wieder mit neuer Dringlichkeit gestellt. Antworten gibt der diesjährige Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, der britisch-französische Jurist, Menschenrechtsanwalt und Schriftsteller Philippe Sands. Der Friedenspreis würdigt Sands als eine wichtige Stimme für Gerechtigkeit, Frieden und die Verteidigung des Völkerrechts.

In seinen Büchern, insbesondere der berühmten „East West Street“-Trilogie, beschäftigt sich Sands mit der Entstehung des modernen Völkerstrafrechts, mit Rechtsbegriffen wie „Genozid“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, mit Immunität und Menschenrechten sowie mit Fragen des Kolonialismus. Dabei verbindet er völkerstrafrechtliche Fragen mit aufwändigen historischen Recherchen und persönlichen Geschichten. In seinem neuen, im Frühjahr 2027 erscheinenden Buch wendet er sich dem „Ökozid“ zu und damit der Frage, wie das Recht auf die schwerste Zerstörung von Ökosystemen und natürlichen Lebensgrundlagen durch Kriegführung, industriellen Extraktivismus und den sich zuspitzenden Klimawandel reagieren kann. Damit stellt sich auch die Frage, ob und wie solche Formen der Zerstörung als internationales Verbrechen erfasst und völkerstrafrechtlich verfolgt werden können.

Auf der Frankfurter Buchmesse spricht Philippe Sands mit dem Friedensforscher und Historiker Hendrik Simon über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Völkerrechts, über Ökozid und über die Frage, welche Rolle das Recht in einer von massiver Gewalt und globaler Zerstörung geprägten Welt spielen kann: von der East West Street bis zum Anthropozän.

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Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
10.10.2026 | Frankfurt

Von der East West Street zum Anthropozän: Das Recht gegen Gewalt und Zerstörung

Podiumsdiskussion

Auf der Frankfurter Buchmesse spricht der diesjährige Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Philippe Sands mit dem Friedensforscher und Historiker Hendrik Simon über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Völkerrechts, über Ökozid und über die Frage, welche Rolle das Recht in einer von massiver Gewalt und globaler Zerstörung geprägten Welt spielen kann: von der East West Street bis zum Anthropozän.

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Veranstaltung
10.10.2026 | Frankfurt am Main

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Buchvorstellung

»Der Krieg ist zurück in Europa!«, heißt es – und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Machtpolitik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regelbasierten Ordnung? Dr. Hendrik Simon bezieht im Gespräch mit Dr. Stefan Kroll in dieser hitzigen Debatte Stellung.

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Publikation
07.09.2026 | Monographie

The Examined Illness. A Philosopher's Confrontation with Deadly Disease

Moellendorf, Darrel (2026): The Examined Illness: A Philosopher Confronts Deadly Disease, Bristol: intellect.

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Publikation
20.08.2026 | Buchkapitel

Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus?

Biebricher, Thomas (2026): Abschied vom Neoliberalismus im Zeichen des Postliberalismus? In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 222-246.

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Publikation
20.08.2026 | Buchkapitel

Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels

Daase, Christopher (2026): Krise oder Verfall der Weltordnung? Liberale und postliberale Erklärungen internationalen Wandels. In: Selk, Veith; Hofmann, Julian Nicolai (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte. Berlin: Suhrkamp, S. 205-221.

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Publikation
19.08.2026 | Sammelband

Sokrates revised and revisited

Bohl, Judith K.; Brandis, Veronika; Pfeifer, Guido (Hrsg.) (2026): „Sokrates revised and revisited. Überlieferung, Diskurs, Inszenierung“. Heidelberg: Propylaeum. 

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