02.05.2024

„Trusting the Blockchain, Trusting the Novel” – Adam Kelly spricht in der ConTrust Speaker Series

Der Erfinder des Bitcoins, Satoshi Nakamoto, begründete die neue Währung mit der Notwendigkeit, dass der Internethandel das Problem des Vertrauens beseitigen müsse. Seit seiner Einführung werden die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf das Problem des Vertrauens – online und offline – intensiv diskutiert. In seinem Vortrag „Trusting the Blockchain, Trusting the Novel” wird sich Adam Kelly (Associate Professor am University College Dublin) mit den Auswirkungen der Blockchain aus literaturwissenschaftlicher Perspektive befassen. Am Beispiel von Jennifer Egans Roman „The Candy House“ (2022) wird Adam Kelly darlegen, wie sich die Blockchain auf das menschliche Leben auswirken könnte und wie die Vertrauensarchitekturen des Romans auf diese Auswirkungen reagieren könnten.

Der öffentliche Vortrag findet im Rahmen der „ConTrust Speaker Series“ am 13. Mai 2024 um 18 Uhr c.t. im Gebäude „Normative Ordnungen“ auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt. Eine Teilnahme über Zoom ist ebenfalls möglich.

Weitere Informationen zum Vortrag: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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News
01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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