LECTURE & FILM: Black Atlantic Cinema // Prof. Janaína Oliveira über das »Black Brasilian Cinema«

Lecture & Film „Black Atlantic Cinema“

Lecture: Janaína Oliveira (Rio de Janeiro)

“We are always in the middle of the journey,” says essayist and poet Dionne Brand in A Map to the Door of No Return. The crossing of the Atlantic marks Black people’s historical and aesthetic experiences, bringing fragmentation and incompleteness, but also the crossroads that shape lives in the African diasporas. The Encruzilhadas das águas / Water Crossings program offers a path for thinking about the Atlantic routes that shape Black cinemas in Brazil, proposing the encounter of contemporary works with Zózimo Bulbul’s pioneering film, in a kind of cinematographic panorama through the waters.

Janaína Oliveira holds a Ph.D. in History and is a professor at the Federal Institute of Rio de Janeiro (IFRJ). She is Head Programmer at the Zózimo Bulbul Black Film Festival in Rio de Janeiro and on the programming committees for FINCAR (Festival Internacional de Cinema de Realizadoras) and International Women Filmmakers Festival in Recife.

Film Program:
Alma no Olho (Soul in the eye), Zózimo Bulbul (Brazil, 1973, 13 min)
NoirBlue, Displacents of a dance, Ana Pi, Brazil, 2018, 27 min.
Se o mar tivesse varandas (If the sea had balconies), Aline Motta, Brazil, 2017, 9 min.
Mal di Mare (Seasick), João Vieira Torres, France/Brazil, 2021, 15 min.
Mar de Dentro, Lia Letícia, Brazil, 2024, 8 min.
De um lado do Atlântico (On One Side of the Atlantic), Milena Manfredini, Brazil, 2017, 7 min.

 

Veranstalter
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe Universität und Kino im deutschen Filmmuseum in Kooperation mit dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“, dem Forschungscluster „ConTrust – Vertrauen im Konflikt“ und der hessischen Film- und Medienakademie; realisiert mit Mitteln des Adickes-Fonds der Goethe Universität

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

weitere Infos ›
News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

weitere Infos ›
Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

weitere Infos ›
News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

weitere Infos ›
News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

weitere Infos ›
Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

weitere Infos ›