Hubertus Buchstein: Against Vulgar Democracy!

By Hubertus Buchstein (Professor Emeritus for Political Theory and History of Political Ideas at the University of Greifswald)

Almost all established democracies are confronted with waves of protest and resistance from right-wing populist and farright political movements and parties. A crucial part of their propaganda is to hijack the term ‘democracy’ for their own political ends. In the name of the people, they attack the existing political system; the election slogan „Euer Wille geschehe!” [Thy Will Be Done!]—recently used by Austria’s FPÖ—is the most concise formulation of their vulgar democratic ambitions.

In my contribution, I will first draw a clear distinction between the concepts of ‚vulgar democracy‘ and ‚democratic constitutional state‘. Second, I will characterize the democratic constitutional state as a normativly historically developed, sui generis form of government. Thirdly I will outline the toolkit of „militant democracy“—as provided by the Constitution of the Federal Republic—and, considering this, advocate for greater political self-assurance in the deployment of repressive measures against enemies of the democratic constitutional state.

Lecture as part of the 2026 Annual Conference of the Research Program „Zeitenwenden. Normative Ordnungen im Umbruch?“ (Turning Points. Normative Orders in Transition?) at the Research Centre Normative Orders at Goethe University Frankfurt, funded by Stiftungsfonds Commerzbank im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e. V.

00:00 Introduction of the speaker
01:56 Lecture by Hubertus Buchstein

#democracy #democratic #principles #practice #resilience #innovation #vulgar #resistance #constitutionalism

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Publikation
14.08.2026 | Buchkapitel

Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia

Pfeifer, Guido (2026): "Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia". In: Gsell, Beate; Rüfner, Thomas; Babusiaux, Ulrike (Hrsg.): Die unverzichtbare Wissenschaft – The Indispensable Science, Mohr Siebeck, S. 663-671.

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Publikation
01.08.2026 | Buchkapitel

"Das Andere in uns selbst" (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität

Langner-Pitschmann, Annette (2026): „Das Andere in uns selbst“ (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität. In: Schlette, Magnus et. al. (Hrsg.): Ordnung im Übergang Zur Funktion von Transzendenzbezügen in der Konstitution und Transformation politischer Gemeinschaft, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 185-205.

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Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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