Hubertus Buchstein: Against Vulgar Democracy!

By Hubertus Buchstein (Professor Emeritus for Political Theory and History of Political Ideas at the University of Greifswald)

Almost all established democracies are confronted with waves of protest and resistance from right-wing populist and farright political movements and parties. A crucial part of their propaganda is to hijack the term ‘democracy’ for their own political ends. In the name of the people, they attack the existing political system; the election slogan „Euer Wille geschehe!” [Thy Will Be Done!]—recently used by Austria’s FPÖ—is the most concise formulation of their vulgar democratic ambitions.

In my contribution, I will first draw a clear distinction between the concepts of ‚vulgar democracy‘ and ‚democratic constitutional state‘. Second, I will characterize the democratic constitutional state as a normativly historically developed, sui generis form of government. Thirdly I will outline the toolkit of „militant democracy“—as provided by the Constitution of the Federal Republic—and, considering this, advocate for greater political self-assurance in the deployment of repressive measures against enemies of the democratic constitutional state.

Lecture as part of the 2026 Annual Conference of the Research Program „Zeitenwenden. Normative Ordnungen im Umbruch?“ (Turning Points. Normative Orders in Transition?) at the Research Centre Normative Orders at Goethe University Frankfurt, funded by Stiftungsfonds Commerzbank im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e. V.

00:00 Introduction of the speaker
01:56 Lecture by Hubertus Buchstein

#democracy #democratic #principles #practice #resilience #innovation #vulgar #resistance #constitutionalism

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

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23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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