Anthropophagic Sounds
Panel 3: „Anthropophagic Sounds“ at the International Conference „The other 68: Anthropophagic Revolutions in Brazilian Counterculture after 1968“ at Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, 23-25 May 2018
Chair: Rembert Hüser (Frankfurt)
Christopher Dunn (New Orleans)
Tom Zé, or, Side B of Tropicália
This presentation will focus on experimental pop artist Tom Zé, a key figure in the tropicalist movement of 1968 together with Caetano Veloso, Gilberto Gil, and Gal Costa, who all came from the northeastern state of Bahia. Although he enjoyed some early commercial success, Tom Zé pursued experimental/avant-garde musical practices (ie. the use of unusual time signatures, discordant harmonies and melodies, tape loops, street recordings, aleatory sounds, and invented instruments), constituting an alternative tradition within Tropicália, which may be understood as kind of “side B” to the more commercial “side A” on a vinyl record.
Detlef Diederichsen (Berlin)
Short Summer of Distortion
On first look it might seem as though the Brazilian popular music of the rebellious year of 1968 was in perfect sync with the creations of the colleagues from the northern part of the continent and overseas. The recordings of Gilberto Gil, Caetano Veloso and Mutantes were bubbling with psychedelic guitar insanities, sound effect overkill and exalted vocals. On a closer look we find that the distorted guitars of the Tropicalists were significantly different from the majority of the contmeporary psychedelic guitar players. This paper explores that difference.
Presented by:
The conference is part of the series “Tropical Underground” and is organized by the Cluster of Excellence “Normative Orders” with the Department of Theatre, Cinema and Media Studies at Goethe-Universität Frankfurt.
Aktuelles aus dem Forschungszentrum
Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026
Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.
weitere Infos ›Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet
Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.
weitere Infos ›Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?
Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?
weitere Infos ›Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden
Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.
weitere Infos ›Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen
Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.
weitere Infos ›Schnittstellen im Gesundheitsrecht
Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.
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