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21.05.2025 | Frankfurt am Main
Vortrag

The discreet charm of the old Indies: Kongo, Brazil, and colonial fantasy in a french baroque tapestry

Kantorowicz Lecture 

Lecture by Cécile Fromont (Professor of History of Art and Architecture and Faculty Director of the Cooper Gallery of African and African American Art at Harvard University)

A tropical menagerie set in a lush landscape surrounds almost imperceptible human characters and architectural structures in the eight tableaux of the Old Indies, a Baroque tapestry from the French Royal Factory of the Gobelins. Interrogating the sources, provenance, and reception of the visual program that made their success from the 17th century to today, this talk sheds light on the long-forgotten African sources of their iconography and analyzes the long-invisible colonial dimension embedded in their alluring exotic tableaux. It puts into dynamic dialogue the context of their creation in the ebbs and flows of the early modern Atlantic World with the contemporary debates about their display as historically and socially charged objects of European artistic patrimony.

Cécile Fromont is Professor of History of Art and Architecture and Faculty Director of the Cooper Gallery of African and African American Art at Harvard University. Her writing and teaching focus on the visual, material, and religious culture of Africa and Latin America with a special emphasis on the early modern period (ca 1500-1800), on the Portuguese-speaking Atlantic World, and on the slave trade.

 

Presented by:
Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ und dem Institut Franco-Allemand. Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer der Goethe-Universität

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

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23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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01.07.2026

Stadtgespräch debattiert Chancen und Grenzen des Parteiverbots

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage widmete sich das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch am 23. Juni 2026 im Frankfurter Museum für Kommunikation.

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19.06.2026

Internationales Symposium würdigt Lebenswerk von Jürgen Habermas

Am Freitag, den 19. Juni 2026, würdigte das Forschungszentrum Normative Orders gemeinsam mit dem Suhrkamp-Verlag den verstorbenen Jürgen Habermas mit einem internationalen Symposium an der Goethe-Universität Frankfurt.

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