29.09.2022
Handbuch

The Oxford Handbook of Ordoliberalism

Since the financial crisis of 2008, Ordoliberalism emerged from relative obscurity to become one of the crucial terms of analysis across a wide range of academic literatures and public discussion. In fact, it became the main reference for a number of issues, including assessments of the attempted resolution of the Eurozone crisis, arguments about German hegemony in Europe, debates over the future of economic liberalism and controversies about authoritarian liberalism. What is striking about Ordoliberalism is its pronounced ambiguity, as some view it as a more refined and potentially progressive variant of neoliberalism, while others cast it as a blueprint for a regime of austerity reigning over a society of competition with only rudimentary democratic institutions. And while Ordoliberalism is often portrayed as a quintessentially German tradition, its impact has not been confined to the German context. In short, Ordoliberalism is a phenomenon of arguably considerable influence that remains poorly understood, as it is mystified by its proponents and vilified by its critics. In this book the editors have compiled a selection of chapters, written by an international cast of experts on Ordoliberalism, that aim to elucidate and analyse the latter in all of its many facets. From the intellectual origins and prime exemplars to its main theoretical themes and practical applications up to the most recent debates taking place across a range of disciplines, this volume offers the first comprehensive account of Ordoliberalism for the English-speaking world.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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