16.09.2025
Monographie

Kant. A Revolution in Thinking

About the book

Immanuel Kant is undoubtedly the most important philosopher of the modern era. His Critique of Pure Reason, “categorical imperative,” and conception of perpetual peace in the global order decisively influenced both intellectual history and twentieth-century politics, shaping everything from the German Constitution to the United Nations Charter.

Renowned philosopher Marcus Willaschek explains why, three centuries after Kant’s birth, his reflections on democracy, beauty, nature, morality, and the limits of human knowledge remain so profoundly relevant. Weaving biographical and historical context together with exposition of key ideas, Willaschek emphasizes three central features of Kant’s theory and method. First, Kant combines seemingly incompatible positions to show how their insights can be reconciled. Second, he demonstrates that it is not only human thinking that must adjust to the realities of the world; the world must also be fitted to the structures of our thinking. Finally, he overcomes the traditional opposition between thought and action by putting theory at the service of practice.

In Kant: A Revolution in Thinking, even readers having no prior acquaintance with Kant’s ideas or with philosophy generally will find an adroit introduction to the Prussian polymath’s oeuvre, beginning with his political arguments, expanding to his moral theory, and finally moving to his more abstract considerations of natural science, epistemology, and metaphysics. Along the way, Kant himself emerges from beneath his famed works, revealing a magnetic personality, a clever ironist, and a man deeply engaged with his contemporary world.

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen – in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

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Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

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Publikation
10.07.2026 | Sammelband

Schnittstellen im Gesundheitsrecht

Kießling, Andrea (Hrsg.) (2026): „Schnittstellen im Gesundheitsrecht“. Nomos.

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