17.12.2025
Zeitschriftenartikel

Helga Haftendorn – Ein Gedenksymposium

Der Beitrag führt in ein Gedenksymposium für Helga Haftendorn ein, die am 6. November 2023 im Alter von 90 Jahren verstarb. Er würdigt ihr Leben und Werk als einer Pionierin der Internationalen Beziehungen und Sicherheitspolitik in Deutschland genauso wie ihr starkes Engagement für die Sektion Internationale Politik in der DVPW, für die Förderung jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und von Frauen. Über sechs Jahrzehnte prägte Haftendorn Forschung und Lehre durch die Verbindung theoretisch fundierter Analysen deutscher und US-amerikanischer Außenpolitik sowie europäischer und internationaler Sicherheitspolitik. Für ihr wissenschaftliches Werk wie auch ihr umfangreiches Engagement in fachwissenschaftlichen und politikberatenden nationalen wie internationalen Fachgremien erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.

    Aktuelles aus dem Forschungszentrum

    Publikation
    14.08.2026 | Buchkapitel

    Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia

    Pfeifer, Guido (2026): "Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia". In: Gsell, Beate; Rüfner, Thomas; Babusiaux, Ulrike (Hrsg.): Die unverzichtbare Wissenschaft – The Indispensable Science, Mohr Siebeck, S. 663-671.

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    Publikation
    01.08.2026 | Buchkapitel

    "Das Andere in uns selbst" (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität

    Langner-Pitschmann, Annette (2026): „Das Andere in uns selbst“ (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität. In: Schlette, Magnus et. al. (Hrsg.): Ordnung im Übergang Zur Funktion von Transzendenzbezügen in der Konstitution und Transformation politischer Gemeinschaft, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 185-205.

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    Veranstaltung
    24.09.2026 | Frankfurt am Main

    Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

    Buchvorstellung

    Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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    News
    23.07.2026

    Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

    Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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    Publikation
    23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

    Governing the Subject of Populism

    Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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    News
    16.07.2026

    Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

    Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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