08.07.2025
Sammelband

Den Diskurs bestreiten. Religion im Spannungsfeld zwischen Erfahrung und Begriff

Den Diskurs bestreiten: Dieser doppeldeutige Titel verweist auf den Impuls, sich der Erfahrung des Sakralen begrifflich anzunähern und zugleich auf die Überzeugung, dass dieser Impuls – zumal im Kontext der Moderne – ins Leere geht. Der Band widmet sich dieser Spannung aus philosophischer, theologischer und religionssoziologischer Perspektive. Er versammelt anerkennungstheoretische Reflexionen auf die Erfahrung der Freiheit, religionsphilosophische Neuansätze zur Kategorie des Säkularen und (nach)metaphysische Überlegungen zum Gottesgedanken.


Herausgegeben von drei Autor:innen aus dem Bereich der Religionsphilosophie, richtet er sich an ein fachlich interessiertes Publikum in Theologie, Philosophie, Religionswissenschaft und – soziologie.

Mit Beiträgen von Kurt Appel | Ingolf U. Dalferth | Rainer Forst | Thomas Hanke | Hans-Joachim Höhn | Axel Honneth | Christof Mandry | Christoph Menke | Michael Moxter | Herta Nagl-Docekal | Peter Niesen | Michael Reder | Michael A. Rosenthal | Martin Saar | Heiko Schulz | Knut Wenzel | Hartmut Westermann | Oliver J. Wiertz

Mit einem Grußwort von Jürgen Habermas

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Publikation
14.08.2026 | Buchkapitel

Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia

Pfeifer, Guido (2026): "Vom rechtshistorischen Erkenntniswert antiker Tragödiendichtung: Überlegungen anhand Euripides’ Medeia". In: Gsell, Beate; Rüfner, Thomas; Babusiaux, Ulrike (Hrsg.): Die unverzichtbare Wissenschaft – The Indispensable Science, Mohr Siebeck, S. 663-671.

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Publikation
01.08.2026 | Buchkapitel

"Das Andere in uns selbst" (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität

Langner-Pitschmann, Annette (2026): „Das Andere in uns selbst“ (Marcel Gauchet). Das Ideal gesellschaftlicher Autonomie und die Denkfigur der Alterität. In: Schlette, Magnus et. al. (Hrsg.): Ordnung im Übergang Zur Funktion von Transzendenzbezügen in der Konstitution und Transformation politischer Gemeinschaft, Tübingen: Mohr Siebeck, S. 185-205.

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Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

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News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

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Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

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News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

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