11.01.2024
ConTrust

Vera King spricht über Aufstieg und Abwehr von Autoritarismus

In der vierten Veranstaltung der Reihe „Frankfurter Schule“ wird die Sozialpsychologin Prof. Dr. Vera King über die Herausforderungen durch autoritäre Einstellungen und Ideologien sprechen. Der Vortrag unter dem Titel „Wer ist autoritär?“ findet am 5. Februar ab 19 Uhr im Frankurter Museum für Kommunikation statt.

Aufgabe kritischer Theorien ist es, sozial diskriminierende und anti-demokratische Anschauungen aufzudecken und zu verstehen. Die Frankfurter Schule hat seit ihrer Gründung gesellschaftskritische mit psychoanalytischen Ansätzen verknüpft und somit sozialpsychologische Dynamiken hinter autoritären Denkmustern in den Fokus genommen. Die renommierte Sozialpsychologin Vera King wird in ihrem Vortrag daran anknüpfen und die Bedingungen und Gefahren von autoritären Einstellungen und Ideologien beleuchten.

Vera King ist Professorin für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Goethe-Universität, Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts und Mitglied der Forschungsinitiative „ConTrust“ am Forschungszentrum „Normative Ordnungen“. Die Veranstaltungsreihe „Frankfurter Schule“ wird vom Frankfurter Dezernat für Kultur- und Wissenschaft sowie dem Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ organisiert. Kooperationspartner sind das Institut für Sozialforschung und hr2 Kultur.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Journalist Alf Mentzer. Der Eintritt kostet 3 Euro. Tickets sind im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich.

Tickets im Vorverkauf: Hier…

Aktuelles aus dem Forschungszentrum

Veranstaltung
24.09.2026 | Frankfurt am Main

Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen / Friedensgutachten 2026

Buchvorstellung

Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als „Deals“ behandelt, Mittelmächte treten mit neuem Selbstbewusstsein, aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung in ihrer schwersten Krise. Das Friedensgutachten 2026 analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.

weitere Infos ›
News
23.07.2026

Dr. Jonas Heller mit Maria-Weber-Grant ausgezeichnet

Dr. Jonas Heller, assoziiertes Mitglied von Normative Orders, erforscht, wie sich geschichtlicher Wandel als Überwindung geschichtlicher Blockaden verstehen lässt. Hierfür wurde er nun mit einem Preis der Hans-Böckler-Stiftung ausgezeichnet.

weitere Infos ›
Publikation
23.07.2026 | Zeitschriftenartikel

Governing the Subject of Populism

Biebricher, Thomas: "Governing the Subject of Populism". In: European Journal of Social Theory, OnlineFirst.

weitere Infos ›
News
16.07.2026

Was verteidigen wir, wenn wir Demokratie verteidigen?

Die Krise der Demokratie stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz. Angesichts des weltweiten Erstarkens autoritärer und populistischer Bewegungen diskutierten internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Gefährdungen demokratischer Ordnungen und die grundlegende normative Frage: Was genau verteidigen wir eigentlich, wenn wir Demokratie verteidigen?

weitere Infos ›
News
15.07.2026

Von der normativen Kraft des Rechts in Zeitenwenden

Erleben wir gegenwärtig den Übergang von einer regelbasierten internationalen Ordnung zu einer Machtordnung? Dieser weitverbreiteten Diagnose widerspricht Hendrik Simon in seinem neuen Buch „Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen“, das am 15. Juli im Reclam-Verlag erschienen ist.

weitere Infos ›
Publikation
15.07.2026 | Monographie

Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen

Simon, Hendrik (2026): Das Recht der Gewalt. Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen. Ditzingen: Reclam.

weitere Infos ›